Friedrich Kühnreich

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Friedrich Wilhelm Johannes Kühnreich (* 18. November 1905 in Hellingen/Haßberge; † 14. November 1983 in Würzburg) war stellvertretender Gauleiter im NSDAP-Gau Mainfranken.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Nach dem Besuch der Volksschule in Hofheim/Unterfranken und Würzburg besuchte er 1915 bis 1921 die Realschule mit Reifezeugnis. Anschließend machte dann eine kaufmännische Lehre bei der Schnellpressenfabrik Koenig & Bauer AG, wo er nach der Ausbildung bis 1935 arbeitete.

Stellvertretender Gauleiter[Bearbeiten]

Schon im im September 1930 wurde er NSDAP-Mitglied, war 1934 Ortsgruppenleiter in Grombühl und von 1933 bis 1938 Mitglied im Stadtrat von Würzburg. [1] Im Juni 1935 wurde er hauptamtlicher Gaugeschäftsführer in Mainfranken und am 30. Januar 1938 stellvertretender Gauleiter von Otto Hellmuth bis April 1945. Von März bis Oktober 1940 diente er im Zweiten Weltkrieg, danach war er von Mitte 1941 bis Mitte 1944 mit der Führung der NS-Kreisleitung Würzburg betraut. Iim April 1945 gelang ihm vermutlich die Flucht nach Österreich.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges[Bearbeiten]

Am 30. August 1945 wurde er unter anderem in Würzburg und Ochsenfurt interniert. Am 23. Juli 1948 wurde er von der Lagerspruchkammer in die Gruppe II („Belastete“) eingestuft, am 7. November 1949 von der Berufungskammer Nürnberg in die Gruppe IV („Mitläufer“) eingestuft.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Hinweise[Bearbeiten]

  1. Nach der Selbstauflösung der BVP (Bayerische Volkspartei) am 4. Juli 1933 waren die Mandatsträger der BVP von Stadtratssitzungen ausgeschlossen. Das offizielle Ende der Stadtratsfraktion der BVP wurde am 14. Juli 1933 offiziell besiegelt. Für die ausgeschiedenen Mitglieder der BVP rückte am 29. August 1933 unter anderen Friedrich Kühnreich in den Stadtrat nach.