Espenlohtunnel

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Südportal des Espenlohtunnels

Der Espenlohtunnel ist ein 2.235 Meter langer zweigleisiger Eisenbahntunnel der Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg, zwischen den Gemeinden Leinach und Erlabrunn gelegen. Er verbindet den Eichelbergtunnel mit der Leinachtalbrücke.

Verlauf[Bearbeiten]

Die Trasse beschreibt in südlicher Richtung eine Gerade. Die Gradiente steigt dabei zunächst mit 12,5 Promille an, um anschließend zum Südportal hin mit 12,5 Promille abzufallen.

Baugeschichte[Bearbeiten]

Der Tunnel wurde am 22. März 1984 angeschlagen und am 27. August 1985 durchgeschlagen. Ende August 1985 löste Monika Schreier, die Ehefrau des damaligen Würzburger Landrats, die symbolische letzte Sprengung aus. Zu diesem Zeitpunkt war vorgesehen, die Arbeiten am Tunnel Ende April 1986 sieben Monate früher als ursprünglich vorgesehen abzuschließen. Die Röhre wurde als 13. Tunnel fertiggestellt und er galt als einer der schwierigsten der bis dahin durchgeschlagenen Tunnels im Südabschnitt. In der Nacht zum 3. September 1985, gegen 2 Uhr, richtete ein Großbrand in einem Elektro- und Ersatzteillager an der Tunnelbaustelle einen Sachschaden in Höhe von einer halben Million D-Mark an.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]