Martinskirche (Unteraltertheim)

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Martinskirche in Unteraltertheim (Südseite)
Martinskirche in Unteraltertheim (Nordseite)

Die Martinskirche in Unteraltertheim ist eine Evangelisch-Lutherische Pfarrei im Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirk Würzburg im Kirchenkreis Ansbach-Würzburg.

Geschichte[Bearbeiten]

Bis zum Jahr 1305 war Altertheim ein Filialdorf zu Helmstadt. Dann wurde in Neubrunn eine eigene Pfarrei gegründet. Dabei wird beiläufig erwähnt, daß hier eine Filialkapelle bestand. Im Jahre 1347 hatte auch Unteraltertheim eine neue, eigene Kirche. Das “alte Kirchlein” lag ungefähr in der Mitte zwischen Ober– und Unteraltertheim, wo noch heute der Flurname “Am Kirchlein” auf dieses frühe Bauwerk hinweist. Der erste Pfarrer, der namentlich genannt wird hieß 1404 Johannes. Das Kloster Holzkirchen hatte das Recht, den Pfarrer von Unteraltertheim vorzuschlagen. Augrund eines Erlasses von Georg Graf von Wertheim erhielt Unteraltertheim zwischen 1524 und 1530 seinen ersten evangelischen Prediger.

Baubeschreibung[Bearbeiten]

Die evangelisch-lutherische Pfarrkirche beitzt ein Langhaus mit Satteldach aus dem Jahr 1751. Der Chorturm ist wohl älteren Datums mit welscher Haube und Sakristeianbau

Inventar[Bearbeiten]

Die Kirche besaß einen Abendmahlskelch in feiner Ausführung aus dem Jahre 1492. Im Jahre 1654 hatte ihn laut Inschrift auf demselben Matthias Bauer aus Regensburg der Kirche gestiftet. Er wurde im Jahre 1911 an das Mainfränkische Museum in Würzburg verkauft. Dort kann er in der gotischen Abteilung betrachtet werden. Ein zweiter Abendmahlskelch ist laut Inschrift von Gräfin Johanna Susanna 1711 gestiftet und heute noch im Gebrauch.

Geläut[Bearbeiten]

Die eine Glocke wurde 1768 von Jakob Rieß gestiftet.

Seelsorgsgebiet[Bearbeiten]

Die Martinskirche ist für die evangelischen Christen in Unteraltertheim, Neubrunn und Böttigheim zuständig.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Pfarrer Friedrich Hauck: Geschichte von Unteraltertheim und Steinbach. Verlag der Darlehenskasse, Unteraltertheim 1921, S. 5-11, S. 45

Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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