Burgstall Guttenberg

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Der Burgstall Guttenberg liegt im Guttenberger Wald südwestlich von Würzburg.

Lage[Bearbeiten]

Nahe des Forsthaus Guttenberg zwischen Reichenberg und Kist befindet sich etwas abseits der Kreisstraße WÜ 29 am Berg die Ruine Guttenberg.

Geschichte[Bearbeiten]

Genau wie auch das Forsthaus und der Wald ist Namensgeber die Adelsfamilie zu Guttenberg. Die Burg wurde erstmals 1231 mit einem Zobel von Guttenberg als Zeuge und vermutlichen Erbauer erwähnt [1]. 1525 wurde die Burg durch aufständische Bauern zerstört. Zur näheren Geschichte siehe [2] und [3].

Ein Nachfolgebau wurde unterhalb dieser Burg 1556 errichtet und diente als Jagd und Wochenendhaus. Dieses wurde 1815 wegen Baufälligkeit abgerissen. 1744 wurde von Balthasar Neumann ein neues Jagdschloss projektiert und die Bauarbeiten unterhalb des heutigen Forsthaus Guttenberg begonnen. Durch den Tod des Fürstbischofs Friedrich Karl von Schönborn kam es nicht mehr zur Ausführung.

Die Anlage ist als Bodendenkmal mit der Denkmalnummer D-6-6225-0189 „Burgstall des hohen und späten Mittelalters“ sowie als Baudenkmal mit der Denkmalnummer D-6-79-452-1 „Burgruine Guttenberg“ geschützt. [4]

Heutige Überreste[Bearbeiten]

Es sind nur wenige Mauerreste, die vom ehemaligen alten Schloss der Herren von Guttenberg stammen, heute noch zu sehen. Die Burgmauer der relativ kleinen Burganlage ist noch gut zu erkennen, wie man auch am Reliefbild der Burg sieht. [5] Am Forsthaus Guttenberg erinnert eine Inschriftentafel von 1566 an einen Vorgängerbau des ehemaligen Jagdschlosses.

Kuriosa[Bearbeiten]

Im 19. Jahrhundert wurde zeitweise die Turmruine als germanisches Grabmal und die Burgruine als germanischer Leichenopferplatz interrpetiert [6][7]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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