Berthold Krieger senior

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Berthold Krieger senior (* 20. Juli 1941 in Arnstein; † 23. April 2011) war Gastronom und Kommunalpolitiker in Würzburg.

Gastronom in Würzburg[Bearbeiten]

Krieger war Inhaber der Großhandelsagentur und Generalvertretung Berthold Krieger und vertrieb für renommierte Firmen Spirituosen, französische Weine und Sekte im gesamten unterfränkischen Raum. Daneben war er Gastwirt und führte drei Jahre lang die Szenekneipe Wintergarten in der Karmelitenstraße und ab 1990 das Wirtshaus Holzapfel am Barbarossaplatz. Als Wirtesprecher gehörte zu den Gründern des Würzburger Weindorfs.

Kommunalpolitik[Bearbeiten]

1964 trat Berthold Krieger in die CSU ein, war Ortsvorsitzender in Unterdürrbach und Geschäftsführer des Kreisverbands Würzburg-Stadt. Von 1972 bis zur Eingemeindung 1976 engagierte er sich als Gemeinderat in Unterdürrbach. 1980 rückte er in den Würzburger Stadtrat nach, dem er bis 1996 angehörte.

Soziales Engagement[Bearbeiten]

Neben seiner Tätigkeit als Gastronom engagierte sich Krieger in zahlreichen Ehrenämtern, besonders in Unterdürrbach. 1978 gründete er den Bürgerverein Unterdürrbach, den er lange als Vorsitzender leitete und gab den Anstoß zur Gründung des Vereinsrings.

1981 wirkte er mit bei der Gründung der Faschingsgesellschaft „Dürrbacher Kaviar“ und 1993 rief er die Herrengesellschaft „Rossperger Ritter vom Schenken“ ins Leben. 1981 organisierte er in Unterdürrbach die Eröffnung einer Außenstelle der Volkshochschule Würzburg, in der er sich als Kursleiter zur Verfügung stellte. Ferner war er zehn Jahre lang Mitglied der Vollversammlung der IHK Würzburg-Schweinfurt.

Ehrungen und Auszeichungen[Bearbeiten]

Posthume Würdigung[Bearbeiten]

2012 wurde er Namensgeber des Berthold-Krieger-Rings in der Dürrbachau. [1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]