Benediktinerinnenkloster St. Ägidien

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Das Benediktinerinnenkloster St. Ägidien war der Vorgängerbau des Klosters Paradies in Heidingsfeld.

Lage[Bearbeiten]

Das Kloster wurde außerhalb des Dorfes angelegt.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Benediktinerinnenkloster wurde von der Heiligen Hadeloga von Kitzingen, Tochter Karl Martells, im 8. Jahrhundert gegründet. Dort war sie auch deren erste Äbissin. 732 gründete sie bereits in Kitzingen ein Doppelkloster nach der Ordensregel des Heiligen Benedikt und war auch dort die erste Äbtissin des Frauenklosters.

Patrozinium[Bearbeiten]

Das Kloster war dem Heiligen Ägidius von Gilles (* um 640 in Athen; † 1. September 720 in St-Gilles in der Camargue) geweiht. Dieser war Eremit, Klostergründer in Südfrankreich und ist einer der 14 Nothelfer und ist zuständig für eine gute Beichte und stillende Mütter. Patrozinium ist an seinem Todestag, dem 1. September.

Ende des Benediktinerklosters[Bearbeiten]

Um das Jahr 1237 wurde das Frauenkloster aus Platzgründen verlassen und es entstand in der Ortsmitte durch die Genehmigung von Bischof Hermann von Lobdeburg die neue Klosteranlage Paradies.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Andreas Sebastian Stumpf, Denkwürdigkeiten der teutschen, besonders fränkischen Geschichte, Erstes Heft, Erfurt, 1802, S. 70

Weblinks[Bearbeiten]