Büttnerstraße

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Büttnerstraße  

Stadtbezirk: Altstadt
Postleitzahl: 97070

Relief an der Ecke Büttnerstraße / Untere Bockgasse
Reste des Schwanentors

Straßenverlauf

Die Büttnerstraße verbindet die Glockengasse mit der Wirsbergstraße und verläuft parallel zum Oberer Mainkai.

Namensgeber

Der Straßenname geht auf den Berufsstand der Büttner (Fassmacher) zurück, welche ab Mitte des 12. Jahrhunderts hier angesiedelt waren. [1] Auch das spätere Spiegel- oder Schwanentor, das die Büttnerstraße (früher Büttnersgasse genannt) mit dem Mainufer verband, trug ursprünglich den Namen Büttnertor.

Geschichte

  • In der Straße befand sich einst das Hotel Schwan mit Schwanentor. Zur Büttnerstraße hin gibt es Reste eines polygonalen Treppenturmes und vermauerte Fenster- und Torrahmungen aus dem 17./18. Jahrhundert. Alle Fragmente wurden wieder aufgebaut und in den Neubau des Hertie (heute Modehaus Wöhrl) integriert.
  • Das denkmalgeschützte Wohnhaus Büttnerstraße 25 überstand als eines der wenigen Häuser in der Altstadt den Bombenangriff am 16. März 1945, siehe Schickaneder-Haus.

Besondere Merkmale

v.re. Oberbürgermeister Christian Schuchardt, Baureferent Benjamin Schneider, Tiefbau-Chef Jörg Roth in der neuen Fahrradstraße. Die beiden Mitarbeiter des Bauhofs bringen gerade das Piktogramm auf der Fahrbahn auf.
  • Die Büttnerstraße ist Würzburgs erste Fahrradstraße mit untergeordnetem und geschwindigkeitsbegrenztem Kraftfahzeugverkehr. [2] [3] und Stichstraße ab Zinkhof.

Gastronomie

Unternehmen

ÖPNV

Straßenbahn.png Nächste Straßenbahnhaltestellen: Rathaus, Neubaustraße


Stolpersteine

In der Büttnerstraße wurden die folgenden Stolpersteine verlegt:

Adresse Erinnerung an/Historische Notizen Verlegejahr
Büttnerstraße 15 Für Hannelore Akselrad und Mathilde Akselrad-Hasenberg / Am 15. Januar 1943 von Köln über Berlin nach Auschwitz deportiert und dort ermordet. 2019

Siehe auch

Einzelnachweise und Hinweise

Angrenzende Straßen

Kartenausschnitt

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