Adalbert Hock

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Adalbert Hock (* 19. Mai 1866 in Aschaffenburg; † 18. Januar 1949 ebenda) war Heimat-, Porträt- und Kirchenmaler vom Untermain.

Familiäre Hintergründe[Bearbeiten]

Adalbert war Bruder des Spirituals Konrad Hock.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Hock übernahm zunächst das Maler- und Tünchnergeschäft seine Vaters, erkannte aber bald sein künstlerisches Talent. Schon während seines Studiums an der Königlichen Akademie der Bildenden Künste in München malte er ab 1893 eindringliche Menschenbilder. Große Anerkennung und Bayerische Staatspreise erhielt Hock für aufwändige Auftragsarbeiten und Darbietungen in Landesausstellungen. In (neo-)barocken Kirchen zwischen Aschaffenburg, Großostheim, Kahl, Lohr und Holzkirchen befinden sich Wand- und Deckengemälde, die durch den Rokoko-Stil von Hock beeinflusst sind.

Genre[Bearbeiten]

Er gilt als "Maler-Chronist" der Stadt Aschaffenburg. In der sakralen Kunst schuf er Altar-, Decken- und Wandgemälde überwiegend im westunterfränkischen Raum.

Werke in Würzburg[Bearbeiten]

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 1947: Ehrenbürger der Stadt Aschaffenburg

Letzte Ruhestätte[Bearbeiten]

Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem Aschaffenburger Altstadtfriedhof.

Quellen[Bearbeiten]

  • Heiner Dikreiter, Kunst und Künstler in Mainfranken. Ein Beitrag zum mainfränkischen Kunstschaffen im 19. und 20. Jahrhundert. (Mainfränkische Hefte 18) Würzburg 1954 S. 82 f.

Weblinks[Bearbeiten]