IHK Würzburg-Schweinfurt-Mainfranken

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Innenhof der IHK in der Mainaustraße
Ehemaliges IHK-Verwaltungsgebäude in der Neubaustraße

Die Industrie- und Handelskammer ist eine Gebietskörperschaft des öffentlichen Rechts und dient der Organisation und Förderung der Wirtschaft in ihrem Kammergebiet. Sie vertritt die Interessen ihrer Mitglieder in Politik und Öffentlichkeit und bietet eine Vielzahl an Beratungs- und Fortbildungsleistungen an.

Zuständigkeitsbereich[Bearbeiten]

Die Industrie- und Handelskammer Würzburg-Schweinfurt-Mainfranken (meist kurz nur IHK Mainfranken) umfasst die Städte Würzburg und Schweinfurt sowie die Landkreise Würzburg, Schweinfurt, Rhön-Grabfeld, Bad Kissingen, Haßberge, Main-Spessart und Kitzingen in Unterfranken.

Mitgliedschaft und Mitarbeiter[Bearbeiten]

Erster hauptamtlicher Syndikus der 1913 eröffneten Würzburger Handelskammer war Gottfried Zoepfl.[1]

Die heutige IHK vertritt ca. 60.000 große und kleine Mitgliedsunternehmen in der Region. Die Mitgliedschaft in IHK oder Handwerkskammer ist, je nach geschäftlicher Ausrichtung, bindend.

Die IHK Mainfranken beschäftigt etwa 115 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Präsident versieht sein Amt aber ehrenamtlich.

Finanzierung[Bearbeiten]

Die Kammer, als Non-Profit-Unternehmen finanziert sich ausschließlich aus den erhobenen Mitgliedsbeiträgen und Schlüsselzuweisungen des Bundes oder des Landes.

Lage[Bearbeiten]

Die vier zentralen Hauptgebäude, gruppiert an einem überdachten Forum (Innenhof), befinden sich in der Mainaustraße 33-35, das Technologie- und Gründerzentrum in der Sedanstraße 27 im Stadtteil Zellerau. Bis zur Fertigstellung des Neubaus war die IHK in der Neubaustraße 66 in der Altstadt beheimatet. In Schweinfurt gibt es eine Geschäftsstelle der IHK.

Aufgaben[Bearbeiten]

  • Beratung bei Existenzgründungen, Finanzierung, Rechtsfragen, Marketing, Internetauftritt,etc.
  • Erstellen und Durchführung der Ausbildungsprüfungen in kaufmännischen Berufen.
  • Weiterbildungsangebot in kaufmännischen Berufen (Fremdsprachen, EDV, Steuerrecht etc.)
  • Organisation und Durchführung lokaler und regionaler Messen, Fachvorträgen, Symposien.
  • Ausloben von Ehrungen und Preisen für förderungswürdige Projekte oder verdiente Personen
  • Information der Mitglieder über Veranstaltungen und Angebote
  • Beratung bei Auslands- und Exportgeschäften

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Dieter Schäfer: Ein wirtschaftliches Zentrum seit tausend Jahren, in: 15 Jahrhunderte Würzburg, hrsg. von Heinz Otremba, Echter-Verlag, Würzburg 1979, S. 382-395, S. 387b und S. 389 f.