Simon Blenk

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Simon Blenk (* 5. Februar 1909 in Würzburg; † 15. November 1977 ebenda) war Drogist, Schuhmachermeister, Kommunalpolitiker FWG-Ratsmitglied und Bürgermeister der Stadt Würzburg von 1972 bis 1977.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Nach einer Drogistenlehre zog er 1928 nach Berlin und arbeitet in der dortigen chemischen Industrie. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde er 1945 Geschäftsführer der Schuhmacherinnung. 1950 machte er die Schuhmachermeister-Prüfung und wurde 1953 Innungsobermeister und Kreishandwerksmeister. Er studierte an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie.

Politische Laufbahn[Bearbeiten]

Simon Blenk war Mitbegründer der Freien Wählergemeinschaft (FWG) und seit 1952 Mitglied des Stadtrates. 1962 warf Blenk dem emigrierten Schriftsteller Leonhard Frank, dem die SPD eine Straße widmen wollte, „Brunnenvergiftung“ vor, da dieser äußerte, dass in Würzburg während des Dritten Reiches Juden verfolgt wurden. [1]

Bürgermeister in Würzburg[Bearbeiten]

1972 wurde er Nachfolger von Philipp Fasel als dritter Bürgermeister der Stadt Würzburg in der ersten Legislaturperiode von Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeitler. In der zweiten Amtszeit von Zeitler beendete Blenk seine Tätigkeit als Bürgermeister. Ihm folgte Dr. Hugo Vierheilig auf den Bürgermeisterstuhl.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Posthume Würdigung[Bearbeiten]

Nach ihm wurde der Simon-Blenk-Weg im Stadtbezirk Lengfeld benannt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]