Philipp Fasel

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Philipp Fasel (* 1911; † 1989) war Buchdrucker, SPD-Kommunalpolitiker und dritter Bürgermeister der Stadt Würzburg von 1950 bis 1972.

Politische Laufbahn[Bearbeiten]

Fasel saß für die SPD im ersten Würzburger Stadtrat nach dem Zweiten Weltkrieg ab 1946.

Bürgermeister in Würzburg[Bearbeiten]

Philipp Fasel wurde durch ungewöhnliche Aktionen bekannt, die sogar in der bundesdeutschen Presse Widerhall fanden.

Philipp Fasel kritisierte in einer Stadtratssitzung die Verkehrsstreifen der Ortspolizei, weil sie „mit Vorliebe die Stadträte aufs Korn nehmen“. Beispielsweise sei ein Stadtrat gebührenpflichtig verwarnt worden, weil er sein Fahrzeug im Rathaushof so geparkt hatte, dass der Wagen über die weiße Parkplatzlinie hinausragte.

Philipp Fasel demonstrierte 1960 für vier Wochen mit einer schwarzen Krawatte „Trauer über die Herzenskälte der Mehrheit des Stadtrats“. CSU und Freie Wählergemeinschaft hatten den von den Sozialdemokraten seit Jahren geforderten Neubau für den einzigen städtischen und überkonfessionellen Kindergarten, der seit neun Jahren in einer alten Holzbaracke untergebracht ist, abgelehnt.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Posthume Würdigung[Bearbeiten]

Nach ihm wurde die Philipp-Fasel-Straße im Stadtbezirk Lengfeld benannt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]