Rudolph von Hürnheim

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Magister Rudolph von Hürnheim ( † 4. Februar 1312) war Domherr in Augsburg, sowie Domdechant und Offizial im Bistum Würzburg.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Von Hürnheim ist ab 14. April 1263 Stiftsdomizellar und ab 16. Juli 1271 Stiftskapitular und ab 1275 Scholaster. Rudolph von Hürnheim war ab 6. April 1277 Vorsitzender Richter am Bischöflichen Offizialat. Seine mutmaßliche unnachgiebige und ungerechte Haltung am geistlichen Gericht beschwor die Gewaltbereitschaft der Bürger auf, so dass sein Domizil, die Kurie Grindlach und zur Weide im Jahr 1288 im Zuge von Unruhen zerstört wurde. Am 1. Juli 1288 wird er Domdechant und wird als Testamentsvollstrecker am 5. Juni 1290 zusammen mit Andreas von Gundelfingen und Lupold von Weiltingen genannt. Zum 1. Februar 1305 ist er der 17. Domkapitular in Würzburg. Zwischen 1280 und 1306 ist er auch Domdechant und Dompropst in Augsburg.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • August Amrhein: Reihenfolge der Mitglieder des adeligen Domstiftes zu Würzburg, St. Kilians-Brüder genannt, von seiner Gründung bis zur Säkularisation 742 - 1803. Archiv des historischen Vereins von Unterfranken und Aschaffenburg, Würzburg 1889/1890, Band 1, S. 142 und 164 f.