Michael Heimb

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Dr. Michael Heimb (auch: Heim) (* in Dillingen/Donau; † 1668 in Würzburg) war katholischer Geistlicher, Ortspfarrer in Oellingen und Unterleinach, sowie Stadtpfarrer in Heidingsfeld und Würzburg.

Geistliche Laufbahn

Nach seiner Priesterweihe war Heimb zunächst Vikar an der Burkarder Kirche. 1661 wurde er in Würzburg in Theologie promoviert.

Ortspfarrer in Oellingen und Unterleinach

Heimb war von 1652 bis 1655 Pfarrer in St. Vitus in Oellingen und anschließend vom 27. September 1655 bis 1656 an der Pfarrkirche Allerheiligen (Leinach).

Stadtpfarrer in Heidingsfeld und Würzburg

Vom 22. März 1656 bis 1668 war Heimb Pfarrer in St. Burkard im Mainviertel, unterbrochen von einem einjährigen Wirken in Heidingsfeld. Die auf sein Drängen hin 1658 erworbene Orgel für die Burkarder Kirche wurde schon bald nach Unterleinach verkauft. Während seiner Zeit in [[St. Laurentius (Heidingsfeld) war Sebastian Reuß in St. Burkard tätig.

Siehe auch

Quellen und Literatur

  • Johann Baptist Stamminger: Franconia Sacra, Geschichte und Beschreibung des Bisthums Würzburg, Die Pfarrei St. Burkard zu Würzburg. Kapitel 22, S. 9
  • Christine Demel (Hrsg.): Leinach. Geschichte - Sagen - Gegenwart. Selbstverlag Gemeinde Leinach, Leinach 1999, S. 343
  • Ludwig K. Walter: Die Graduierten der Theologischen Fakultät Würzburg, Band III, 2. Abschnitt, Nr. 106
  • Alfred Wendehorst: Die Benediktinerabtei und das Adelige Säkularkanonikerstift St. Burkard in Würzburg / im Auftrag des Max-Planck-Instituts für Geschichte, Berlin; New York: de Gruyter, 2001 (Germania sacra ; N.F. 40: Die Bistümer der Kirchenprovinz Mainz: Das Bistum Würzburg; 6) ISBN 3-11-017075-2, S. 403