Maximilian Knorr

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Prof. Dr. Maximilian Knorr

Prof. Dr. Maximilian Knorr (* 21. September 1895 in Breitengüßbach/Lkr. Bamberg; † 6. Februar 1985 in München) war Arzt und Lehrstuhlinhaber für Hygiene und Mikrobiologie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Knorr studierte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg Medizin. Von 1915 bis 1918 nahm er am Ersten Weltkrieg teil. Im Mai 1920 wurde er Medizinalpraktikant am Hygienischen Institut in Würzburg und ein halbes Jahr später ging er als wissenschaftlicher Assistent an das Hygienisch-Bakteriologische Institut und an die Staatliche Bakteriologische Untersuchungsanstalt nach Erlangen, wo er sich 1923 habilitierte. Als Privatdozent wurde er am 1. November 1925 Konservator am Max von Pettenkofer-Institut.

Professor in Würzburg[Bearbeiten]

Seit 1927 Extraordinarius, wurde er von der Julius-Maximilians-Universität Würzburg am 1. November 1932 zum Nachfolger von Karl Bernhard Lehmann berufen. Als ordentlicher Professor für Hygiene und Bakteriologie war er Vorstand des Hygienischen Instituts und der Staatlichen Bakteriologischen Untersuchungsanstalt. 1934 [1] zog das Hygiene-Institut unter seiner Leitung in die Nähe des Pathologischen Instituts im Luitpoldkrankenhaus um. Von 1939 bis 1945 nahm er in der Wehrmacht am Zweiten Weltkrieg teil. Am 10. August 1945 durch die amerikanische Militärregierung entlassen, betrieb er ein privates bakteriologisches Laboratorium in Bamberg. Die Universität Erlangen berief ihn am 16. Mai 1950 auf ihren Lehrstuhl für Hygiene und Bakteriologie. Am 30. September 1963 wurde Knorr emeritiert, vertrat seinen Lehrstuhl jedoch noch vier weitere Jahre.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Mitgliedschaft[Bearbeiten]

Er war ab 1919 Mitglied des Corps Moenania Würzburg.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Matthias Hofmann: Das Wirken von Professor Dr. Maximilian Knorr als Vorstand des Hygiene-Institutes der Universität Würzburg 1932 bis 1945. 1988.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Helmut Röckl: Die Universitätskliniken im Staatlichen Luitpoldkrankenhaus zu Würzburg, in: Vierhundert Jahre Universität Würzburg. Eine Festschrift, hrsg. von Peter Baumgart, Verlag Degener & Co., Neustadt an der Aisch 1982, S. 975-984, S. 978

Weblinks[Bearbeiten]