Lothar Franz Glaubrecht

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Lothar Franz Glaubrecht (* 3. Februar 1708 in Mainz; † 8. September 1782 in Ochsenfurt) war Gastronom, Posthalter und Stadtrat in Ochsenfurt.

Familiäre Zusammenhänge

Lothar Franz Glaubrecht wurde als Sohn des Fleischhackers Christian Ernst Glaubrecht in Mainz geboren. Dieser stammte ursprünglich aus Grussenheim im Oberelsaß und war jüdischen Glaubens. Am Ostermontag den 12. April 1700 ließ er sich jedoch im Alter von 21 Jahren in Speyer katholisch auf den Namen Christian Ernst Glaubrecht taufen und legte seinen vormaligen Namen Nathan ab. Am 26. September 1707 erwarb Christian Ernst Glaubrecht das Bürgerrecht in Mainz und heiratete eine Frau namens Maria Barbara. Lothar Franz Glaubrecht scheint ihr erster Sohn gewesen zu sein.

Dieser erlernte das Handwerk des Metzgers und verzog 1728 nach Ochsenfurt, wo er sich am 10. Januar 1729 mit Maria Margareta Güllemann verheiratete. Sie bekamen drei Kinder, von welchen keines das Erwachsenenalter erreichte. Nach fünfjähriger Ehe verstarb seine Frau am 26. Juni 1733 in Ochsenfurt. Am 5. Oktober 1733 heiratete der Witwer daraufhin die Bürgerstochter Maria Barbara Fröhlich, welche ihm bis zu ihrem Tode 1741 vier Kinder gebar. Drei erlebten das Erwachsenenalter. Sein Sohn Ludwig Anton Glaubrecht wurde Pfarrer in Marktheidenfeld. Der zweitgeborene Franz Dietrich Glaubrecht lebte später in Mainz. Die Tochter Anna Elisabeth Glaubrecht verehelichte sich 1760 in Ochsenfurt mit dem Ziegler und Gastwirt Adam Hinterberger.

Nach dem Tod der zweiten Frau Maria Barbara heiratete Lothar Franz Glaubrecht die 19jährige Bürgerstochter Anna Barbara Illini, die bereits nach zwei Wochen verstarb. Anschließend verehelichte er sich 1743 mit Rosina Barbara Goldmayer aus Kitzingen, die ihm 12 Kinder gebar und 1762 starb. Mindestens sechs Kinder erreichten das Erwachsenenalter. Sein Sohn Franz Ernst Glaubrecht studierte in Straßburg Medizin und wurde angesehener Arzt. Eugen Alexander Glaubrecht wurde Pfarrer in Nüdlingen. Johann Adam Glaubrecht taucht als Zehnt- und Stadtschreiber von Scheinfeld auf. 1763 heiratete er eine weitere Ochsenfurter Bürgerstochter namens Anna Eva, deren Nachnamen unbekannt ist. Franz Lothar Glaubrecht verstarb nach einem bewegten Leben 1782 in Ochsenfurt. [1]

Leben und Wirken

Ehemalige Posthalterei mit Namenszug des Lothar Franz Glaubrecht im Torstein.

Lothar Franz Glaubrecht erwarb das Gasthaus zum Wilden Mann durch Heirat mit der Ochsenfurter Bürgerstochter Maria Barbara, geborene Fröhlich, verwitwete ihn und war dort bis 1745 als Metzger und Gastgeber dort tätig. Außerdem betreute er noch das Faselvieh. [2] Die Heirat mit einer Tochter des örtlichen Bürgertums eröffnete dem Neubürger die Welt der städtischen Patrizier.

Seit seiner 2. Heirat 1733 war er der neue Inhaber des seit 1712 im „Wilden Mann“ eingerichteten Turn- und Taxischen Poststalls. 1745 erwarb er die Konzession zur Eigenbetreibung der Poststation und übte fortan neben dem Gastwirtsberuf noch das Amt des Posthalters aus. Bereits kurz darauf kam es zu Friktionen zwischen dem Posthalter und dem Stadtrat. Glaubrecht hatte ein neues Postschild an seinem Haus anbringen lassen, welches das Thurn und Taxische Wappen und die Inschrift „salva guardia“ trug. Der Ochsenfurter Rat sah darin nun eine Herausforderung und eine Geltendmachung von Sonderprivilegien des Posthalters, der sich somit vermeintlich von seinen bürgerlichen Pflichten, wie Steuern, Wachdiensten und Frondiensten befreien wollte. [3] Der Posthalter führte nun mehrere Prozesse gegen die Stadt Ochsenfurt, da er sich als dem Reich unmittelbarer Postvertreter fühlte und nicht als Ochsenfurter Bürger, der die üblichen städtischen Abgaben zu leisten hatte. Außerdem boten Grundstücksverkäufe öfter Anlass zu Streitigkeiten zwischen Rat und Posthalter. 1747 schaltete sich das Domkapitel ein und machte klar, dass er seine Bürgerpflichten zu leisten hätte, da die Poststation sonst nach Kleinochsenfurt verlegt würde. Glaubrecht fügte sich und wurde kurz drauf in den Stadtrat gewählt, wo er das Amt des Steuereinnehmers bekleidete.

1759 nahm er an der Utrechter Lotterie teil und gewann 16.000 Holländische Gulden, wovon er innerhalb von zwei Jahren den „Wilden Mann“ abriss und an derselben Stelle das Gasthaus zur Post neu erbaute. Im selben Jahr vereitelte er zudem einen Einfall der Preußen in Ochsenfurt, indem er am 19. Mai 1759 ihre anrückenden Truppen als erster erspähte und das Obere Tor eigenhändig verschloss. [4] Bei den anrückenden Truppen handelte es sich nicht um eine große preußische Armee, sondern vielmehr um ein Streifkorps des Generals Knobloch [5], das der Armee des Prinzen Heinrich [6] angehörte und in Franken einfiel, um Kontributionen zu erpressen und den Fränkischen Reichskreis in seiner politischen Haltung zu beeinflussen. Die Preußen lagerten bei Ebrach und ein Freibataillon unter Obristleutnant Wunsch nebst den „grünen und schwarzen Husaren“ hatte den Befehl, die Magazine von Kitzingen, Marktbreit und Ochsenfurt zu überfallen und Kontributionen in diesen Städten aufzubringen. Noch am 18. Mai wurde Kitzingen besetzt und das dortige kaiserliche Magazin zerstört. Am Morgen des 19. Mai detachierte Oberst Wunsch [7] eine Kompanie Infanterie des Freibataillons und eine Eskadron Husaren, etwa 200 Mann, um die Magazine in Marktbreit und Marksteft zu zerstören sowie auszukundschaften, ob Ochsenfurt kaiserlich besetzt wäre. Hierbei wurde eine Patrouille nach Ochsenfurt entsandt, welche das Obere Stadttor jedoch verschlossen und bewehrt vorfand und daraufhin nach Marktbreit zurückkehrte, um Bericht zu erstatten. [8]

Dass die Patrouille preußischer Husaren nicht unmittelbar in Ochsenfurt eindrang, kann also dem tatkräftigen Handeln Lothar Franz Glaubrechts zugerechnet werden. Er zeigte sich jedoch beim drohenden Preußeneinfall nicht nur als tatkräftiger Bürger, der Ochsenfurt vor einem Raubzug der Preußen bewahrt hatte, sondern wurde selbst tätig. Er teilte den Kaiserlichen Husaren, welche in der Nähe der Stadt lagen mit, dass die Preußen sich plündernd in Marktbreit befanden. Hierzu muss erwähnt werden, dass der Feldhauptmann der fränkischen Kreistruppen Friedrich von St. André [9] mit 8 Bataillonen Infanterie und dem Kreisdragonerregiment in Würzburg und Umgebung lag. Vermutlich gehörte das bei Glaubrecht erwähnte Reiterregiment dazu. Der Obrist [10], der auf den Ochsenfurter Mainwiesen lagernden kaiserlichen Husaren und Kroaten, war aufgrund der fortgeschrittenen Nachmittagszeit zuerst nicht zum Handeln gegen die in Marktbreit stehenden Preußen zu bewegen. Glaubrecht jedoch appellierte an seine kaiserliche Pflicht und gab an, dass es sich höchstens um ein Detachement von einigen hundert Mann handle, wobei er vom Stadtschultheißen und subalternen Offizieren gerügt wurde, was ihm einfiele, sich zu erdreisten, dergestalt auf einen kaiserlichen Offizier einzureden. Letzten Endes konnte er den Regimentskommandeur jedoch überzeugen und löste somit eine Attacke der Kaiserlichen gegen das preußische Streifkorps aus.

Am Abend des 19. Mai kam es darum bei Marktbreit zu einem Treffen zwischen dem kaiserlichen Husarenregiment unter Oberst Weczey und dem ca. 200 Mann starken Detachement des Obersten Wünsch. Die preußischen Soldaten waren gerade dabei, dass Marktbreiter Magazin zu verderben, als sie vom Reiterangriff des ca. 400 Reiter zählenden Kaiserlichen Husarenregiments überrascht wurden. Nach einem kurzen Scharmützel, in welchem die Kaiserlichen mehrere von ihnen erschlugen und verwundeten, zogen sich die preußischen Husaren und Infanteristen fluchtartig nach Kitzingen zurück, wovon das Freibataillon Wunsch anderntags nach Ebrach aufbrach und zurück zum Korps Knobloch stieß, welches nach Oberfranken abmarschierte. Zwei Offiziere und 38 Soldaten des preußischen Freibataillons wurden von den Kaiserlichen Husaren in Markbreit gefangengenommen. [8] Bereits nach drei Stunden kehrte Oberst Weczey mit seinen Gefangenen nach Ochsenfurt zurück. Posthalter Glaubrecht bewirtete die siegreichen Kavalleristen daraufhin mit 120 Litern eigenen Weines und rettete auch noch einen fälschlicherweise der Spionage verdächtigten Geleitsmann aus Oberickelsheim vor dem bereits beschlossenen Tode. [11] Als einige Tage später Fürstbischof Adam Friedrich von Seinsheim mit seinen Räten und dem Domherren in Ochsenfurt verweilte, pries er den Posthalter als Vorbild für die verzagten Ochsenfurter. Er bemerkte, dass dem Land über 1 Millionen „Nutzen“ verblieben seien und der Feind vertrieben worden war. [12]

Nach diesen Vorkommnissen war der Stadtrat dem Posthalter sehr zugetan und Glaubrecht wurde mit dem Posten des Unterbaumeisters versehen. Am 4. Juni 1760 ernannte ihn der Stadtrat zum städtischen Stückmeister. [13] Hiermit oblag ihm die Verwaltung des städtischen Kriegsmaterials, des Pulvers, der Kanonen und Musketen. 1761 riss er sein altes Gasthaus in der Nähe des Oberen Tores ab und erbaute ein neues Wohnhaus mit repräsentativem Torbogen neben dem Spital. Das Hoftor trug das Gräflich Taxische Postwappen und seinen Namen. 1767 scheint er sein Postgeschäft an einen seiner Söhne abgegeben zu haben.

Franz Lothar Glaubrecht verstarb 1782 hochbetagt in Ochsenfurt. Seine Witwe versuchte nach seinem Ableben Steuervergünstigungen zu erreichen, mit dem Argument, dass ihr Mann die Stadt Ochsenfurt 1759 vor dem Preußen gerettet habe. Der Stadtrat allerdings, welcher augenscheinlich noch alte Rechnungen mit dem streitbaren Ratsmitglied und Posthalter offen hatte, schlug das Ansinnen rundweg ab, indem er den Bericht von 1759 als „unbewiesene Rederei“ abtat. [12] Der Name Glaubrecht starb in Ochsenfurt aus, da sich die Nachkommen in andere Orte verheirateten oder den Priesterberuf ergriffen. Die Posthalterei übernahm Josef Dietrich Deichelmann, welcher das Posthaus nach dem Tod Franz Lothar Glaubrecht erworben hatte. Das Wirken Franz Lothar Glaubrechts, als Gastwirt, Posthalter Stadtrat, und Stückmeister umfasste nahezu 50 Jahre der Stadtgeschichte. Durch Heirat gelangte der frühere Metzgergeselle und Nachkomme elsässischer Juden in Ochsenfurt in die höheren bürgerlichen Kreise und schaffte es mit harter Arbeit und etwas Glück in der Ochsenfurter Oberschicht zu verweilen, ja seine Stellung sogar auszubauen. Er erreichte für seine Nachkommen lohnenswerte Ehepartien beziehungsweise eine gute Ausbildung. Zweifelsohne stellt er eine der interessantesten Ochsenfurter Persönlichkeiten des 18. Jahrhunderts dar. Er hat durch seine langjährige Tätigkeit als Posthalter sowie sein mutiges Verhalten 1759 die Geschicke der Stadt mitgeprägt und der steinerne Torbogen neben der Filiale der Sparkasse Mainfranken Würzburg in Ochsenfurt zeugt noch heute vom Leben und Wirken Franz Lothar Glaubrechts.

Nachkommen des Franz Lothar Glaubrecht

  • Maria Margareta Glaubecht wurde am 1. Juli 1729 in Ochsenfurt geboren und verstarb bereits am 28. Juni 1730 daselbst. [1]
  • Anna Elisabeth Glaubrecht wurde am 15. Februar 1731 in Ochsenfurt geboren und verstarb bereits am 6. Juni 1731 daselbst. [1]
  • Johann Matthias Anton wurde am 9. April 1732 in Ochsenfurt geboren und verstarb neunjährig am 5. Dezember 1741 daselbst. [1]
  • Ludwig Anton Glaubrecht wurde am 3. Juli 1735 in Ochsenfurt geboren. Er besuchte das Priesterseminar in Würzburg und wurde am 19. März 1761 ordiniert. Anschließend war er 2 Jahre als Kaplan in Kronungen eingesetzt bevor man ihn 1763 auf die Stelle eines Lokalkaplans in Oberwerrn versetzte. Dieses Amt führte er bis 1775 aus. Anschließend wurde er als Pfarrer in Marktheidenfeld eingesetzt. 1800 ging er in den Ruhestand und verstarb am 16. Januar 1806 in Marktheidenfeld. [14]
  • Johann Dietrich Glaubrecht wurde am 4. April 1737 in Ochsenfurt geboren und verstarb bereits am 6. Mai 1737 daselbst. [1]
  • Franz Dietrich Glaubrecht wurde am 8. Mai 1738 in Ochsenfurt geboren. Er wuchs in Ochsenfurt auf und half vermutlich im Betrieb seines Vaters mit. 1768 taucht er zum letzten Mal in den Ochsenfurter Quellen auf. Wahrscheinlich verehelichte er sich 1769 mit Barbara Betrel in Mainz und wurde dort Stadtbürger. Am 7. August 1771 wurde ihnen eine Tochter namens Maria Anna Josepha Glaubrecht geboren. Weitere Spuren zu Franz Dietrich finden sich nicht. [15]
  • Anna Elisabeth Glaubrecht wurde am 29. Juli 1740 in Ochsenfurt geboren. Sie wuchs in Ochsenfurt auf und verehelichte sich am 4. Juli 1760 in Frickenhausen am Main mit dem Ziegler und Gastgeber in der Wirtschaft „Zum Storch“ in Ochsenfurt Adam Hinterberger (1730-1772). [1]
  • Franz Ernst Glaubrecht wurde am 16. Juli 1743 in Ochsenfurt geboren. Vermutlich besuchte er die Lateinschule in Ochsenfurt. [16] Am 18. Februar 1764 erscheint er als Medizinstudent an er Universität Straßburg. [17] Auch im Studienjahr 1765 war er dort bei Dr. Georg Heinrich Eisenmann [18] zum Studium eingeschrieben, welches er 1766 mit einer publizierten Dissertation abschloss. [17] Anschließend scheint er in die Dienste des Landgrafen von Hessen-Darmstadt getreten zu sein, wo er zum Hofrat ernannt wurde. 1770 wurde er zum Physikus von Scheinfeld bestellt. [19] Zwei Jahre später erscheint er als oberster Stadt- und Landphysikus der hochfürstlich schwarzenbergischen Herrschaft Seinsheim im Titel seiner Schrift „Abhandlung von der Art der Blattern“. Später wirkte er bis zu seinem Tode als Arzt im Juliusspital Würzburg[12]
  • Maria Katharina Glaubrecht wurde am 14. Februar 1745 in Ochsenfurt geboren und starb bereits am 22. April 1745 daselbst.
  • Eugen Alexander Glaubrecht wurde am 11. Dezember 1747 in Ochsenfurt geboren. Vermutlich absolvierte auch er die Lateinschule in Ochsenfurt. [20] Ab 1767 besuchte er das Priesterseminar in Würzburg, welches er am 23. Mai 1769 mit der Thesis „Theologisch-juristische Thesen zu Recht und Gerechtigkeit“ bei Thomas Holtzclau [21] abschloss. [22] Die nächsten Jahre seines Lebens sind unbekannt. Erst am 17. März 1783 taucht er in einer Bestallungsurkunde zum Pfarrer von Nüdlingen wieder auf. [23] Die Pfarrei Nüdlingen hatte er bis zu seinem Tode 1789 inne.
  • Margaretha Glaubrecht wurde im Dezember 1748 in Ochsenfurt geboren und starb unverheiratet am 11. Mai 1808 daselbst. [1]
  • Johann Adam Josef Glaubrecht wurde am 10. Januar 1750 in Ochsenfurt geboren und besuchte vermutlich ebenfalls die dortige Lateinschule. Anschließend absolvierte er eine Ausbildung als Schreiber und wird 1794 als Cent- und Stadtschreiber von Markt-Scheinfeld genannt. [24]
  • Josef Anton Glaubrecht wurde am 26. September 1751 in Ochsenfurt geboren und verstarb bereits am 27. April 1758 sechsjährig daselbst. [1]
  • Franz Kaspar Glaubrecht wurde am 16. Juni 1753 in Ochsenfurt geboren und verstarb bereits am 28. September 1758 fünfjährig daselbst. [1]
  • Maria Katharina Glaubrecht wurde am 22. März 1755 in Ochsenfurt geboren. Weitere Lebensdaten sind nicht bekannt. [1]
  • Anna Maria Ursula Glaubrecht wurde am 30. Juni 1756 in Ochsenfurt geboren. Sie heiratete 1786 Georg Hemmerich in Würzburg und starb im September 1819 daselbst. [25]
  • Maria Caecilia Glaubrecht wurde am 23. August 1758 in Ochsenfurt geboren. Sie verehelichte sich am 10. April 1776 in Ochsenfurt mit dem Goldschmied Johann Kaspar Fehrer aus Würzburg. [1]
  • Josef Anton Glaubrecht wurde am 21. Juni 1760 in Ochsenfurt geboren. Weitere Lebensdaten sind nicht bekannt.
  • Maria Anna Katharina Glaubrecht wurde am 25. Juni 1762 in Ochsenfurt geboren. Weitere Lebensdaten sind nicht bekannt.
  • Eva Margareta Glaubrecht wurde am 29. Mai 1765 in Ochsenfurt geboren und verstarb einjährig bereits am 1. August 1766 daselbst.
  • Anna Maria Glaubrecht wurde am 5. November 1767 in Ochsenfurt geboren und verstarb bereits am 8. November 1767 daselbst.

Siehe auch

Quellen

Einzelnachweise, Erläuterungen und Hinweise

  1. 1,00 1,01 1,02 1,03 1,04 1,05 1,06 1,07 1,08 1,09 1,10 Stadtarchiv Ochsenfurt (STAOch) Nachlass Stollreiter
  2. Als Faselvieh bezeichnete man noch um 1800 das zur Zucht bestimmte Vieh, zum Unterschied zum Mastvieh. Da man es nur notdürftig fütterte, bedeutete Faselvieh oft überhaupt mageres, ungemästetes Vieh. Gemeindeverordnungen verpflichteten Haushaltungen zur Haltung des Faselviehs.
  3. Vgl. Fränkische Postgeschichtsblätter. Nr. 35 (1984), S. 9
  4. Bericht Stadtarchiv Ochsenfurt
  5. Karl Gottfried von Knobloch (1697-1764): Preußischer Generalmajor
  6. Prinz Heinrich von Preußen (1726-1802): jüngerer Bruder König Friedrichs I., Befehlshaber der preußischen Truppen im sächsisch-thüringischen Raum während des Siebenjährigen Krieges.
  7. Johann Jakob von Wunsch (1717-1788): Preußischer Generalmajor. 1759 Kommandeur eines preußischen Freibataillons und Oberst.
  8. 8,0 8,1 Georg Friedrich Tempelhoff: Geschichte des Siebenjährigen Krieges. 3. Band, Berlin 1761, S. 81-82
  9. Friedrich Daniel von St. André (1700-1775): Kaiserliche Generalfeldzeugmeister
  10. Vermutlich Obrist Siegmund Baron von Weczey. 1759 Kommandeur der kaiserlichen Tschetschny-Husaren.
  11. Vgl. Fränkische Postgeschichtsblätter. Nr. 35 (1984), S. 9
  12. 12,0 12,1 12,2 Rund um den Landturm. Beilage zur Ochsenfurter Zeitung vom 17. April 1954. Nr. 3 (1954). Von Hans Hohe.
  13. STAOch A I U Nr. 815 4.6.1760
  14. Quellen: Heimatbuch Oberwerrn, Teil 1. Necrologium der Diözese Würzburg. S. 14
  15. www.Familysearch.de „Glaubrecht“.
  16. STAOch A III Recessbuch 1767. S. 62, S. 107, S. 342, S. 641
  17. 17,0 17,1 Immatrikulationsverzeichnis der Universität Straßburg 1764
  18. Georg Heinrich Eisenmann (1698-1768): Professor für Anatomie an der Universität Straßburg
  19. Stadtarchiv Ansbach, Herrschaft Schwarzenberg, Registratur 1055/4
  20. STAOch A III Recessbuch 1766. S. 112, S. 184. S. 273, S. 764
  21. Thomas Holtzclau (1716-1783): Jesuitenpater und Theologe, Professor an der Universität Würburg
  22. Die Graduierten der Theologischen Fakultät Würzburg. III. 2. Sp. 586
  23. August Amrhein: Archivinventare in der Diözese Würzburg. XVIII Dekanat Kissingen. Pfarrei Nüdlingen. Nr. 15, Würzburg 1914, S. 335-336
  24. Fränkisches Addreßbuch für das Jahr 1795 (1794), S. 240
  25. Mit freundlicher Auskunft von Hans Müller, Sargans.