Leo Rettner

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Leo Rettner (* 26. Februar 1928) war Jurist und Oberpflegamtsdirektor im Juliusspital.

Leben und Wirken

Nach der Grundschule in Heidingsfeld hatte Leo Rettner die damalige Oberrealschule am Sanderring, heute Röntgen-Gymnasium, besucht. Im Januar 1942 wurde er im Ersten Weltkrieg zum Kriegsdienst eingezogen, war Luftwaffenhelfer in Schweinfurt und Hettstadt und stand in Brüx/Tschechien an der Richtkanone. Dann wurde er zum Reichsarbeitsdienst entlassen und erlebte so den Bombenangriff auf Würzburg am 16. März 1945 im Elternhaus am Rathausplatz in Heidingsfeld. 1946 bestand er das Notabitur und im September begann er ein Studium der Rechtswissenschaften. Als juristischer Staatsbeamter war er bei der Regierung von Unterfranken und an den Landratsämtern Nördlingen und Karlstadt tätig.

Oberpflegamtsdirektor

Am 1. Juli 1975 ernannte ihn der damalige Staatsminister des Innern, Bruno Merk, zum Direktor der Stiftung Juliusspital Würzburg, die er bis 1993 leitete. In seiner Amtszeit begann die Sanierung des Krankenhauses, der Berufsfachschule für Krankenpflege, erste Planungen für die Sanierung des Seniorenstifts und der Flurbereinigung im Bereich des Weingutes.

Ehrenamtliches Engagement

Rettner war Gründungsmitglied der Bürgervereinigung Heidingsfeld e.V.

Publikationen (Auszug)

  • Leo Rettner: „Heidingsfeld und die Hätzfelder. Überlegungen eines „Eingeborenen" zur 1200-Jahr-Feier“. Würzburg, 1979
  • Leo Rettner: „400 Jahre Stiftung Juliusspital“ in: Würzburg heute, Heft 21/1976, S. 16-27
  • Leo Rettner: „Der Gartenpavillon des Würzburger Juliusspitals“, in: Bocksbeutelkunde, 1979 S. 18-19
  • Leo Rettner: „30 Jahre Bürgervereinigung Würzburg-Heidingsfeld“, in: Wochenblatt für die Stadt Heidingsfeld, 6/1983 S. 2-3

Ehrungen und Auszeichnungen

Siehe auch

Weblinks