Jubiläumsweg (Leinach)

Der Jubiläumsweg ist ein etwa 9 km langer Wanderweg in der Gemarkung der Gemeinde Leinach.
Geschichte
Der Wanderweg wurde von den Unabhängigen Bürgern Leinach (UBL) angelegt und am 6. April 2025 eröffnet. Der Name Jubiläumsweg weist auf die erste urkundliche Erwähnung Leinachs vor 1250 Jahren und das 30-jährige Bestehen der UBL hin.
Verlauf
Der Jubiläumsweg erkundet die nördliche Umgebung Leinachs entlang der Grenze zum Landkreis Main-Spessart. Der Rundwanderweg startet an der Leinachtal-Halle. Er führt uns durch die Rathausstraße in die Grupshausener Straße direkt vor die Bäckerei Kachel. Hier gehen wir rechter Hand weiter durch die Kilianstraße den kleinen Berg hinauf zum Lamm-Eck an der Bushaltestelle vorbei direkt in die Kindergartenstraße. Jetzt heißt es einfach der geteerten Straße, immer leicht bergauf, langsam aus Leinach hinaus folgen. Nach ca. 800 m haben wir die größte Anstrengung geschafft und der geteerte Weg geht in einen Feldweg über. Auf der linken Seite sieht man die ersten Kirschbäume der Gemeinschaftsanlage am Hausberg.
Wir laufen den Feldweg gesäumt von Streuobstwiesen weiter. Der Weg führt uns nun in einen Wald. In etwa 500 m kommen wir wieder auf eine geteerte Straße und landen an einer großen Weggabelung mit vier Richtungen. Linker Hand ragt eine große einsame Tanne aus dem Laubwald empor. Wir lassen die Tanne hinter uns und nehmen den einzigen geschotterten Feldweg direkt am Strommasten vorbei. Zwischen den Äckern hindurch führt uns dieser Weg wieder etwas nach unten zum nächsten Wald. Hier stoßen wir direkt auf einen Grenzstein mit blau-gelber Markierung (Grenze zwischen Leinach und Zellingen). [1] Weiter nach rechts am Wald entlang tauchen immer wieder diese blau-gelben Grenzsteine auf. So langsam eröffnet sich ein herrlicher Weitblick ins [[Main}}tal. Wir genießen diese schöne Aussicht und laufen weiter bis wir linker Hand zu einem Hochsitz kommen, an dem finden wir wieder die Farben blau und gelb. Hier blicken wir nochmal auf den Hausberg und die Gemeinschaftsobstanlage von Leinach hinüber, an der wir schon unterhalb vorbeigelaufen sind. Danach macht der Weg ein bisschen zick zack, erst nach rechts am Strommasten der Bahnstromleitung Würzburg-Rohrbach vorbei und dann gleich wieder links. [2] An einer großen Obstplantage vorbei geht es langsam wieder bergab. Wir folgen dem Weg, oberhalb eines Weinberges entlang, bis zu einer Spitzkehre und halten hier unbedingt an. Denn es eröffnet sich ein wunderbarer weitläufiger Blick über die Leinachtalbrücke der Schnellfahrstrecke Hannover-Würzburg nach Zellingen, Retzbach und Thüngersheim.
An einer Teerstraße angekommen biegen wir links ab und laufen den Schranngraben entlang. Nach dem Pferdehof Schranzhof biegen wir rechts ab und der Kirchturm der Julius-Echter-Kirche begrüßt uns schon von Weitem. Im Ort angekommen folgen wir der Neubaustraße über die Hauptstraße zur Kirche. Wir überqueren die Hauptstraße und passieren den Pfarrer-Brendel-Platz weiter zum Leinacher Bach, der uns direkt zu unserem Ausgangspunkt, der Leinachtalhalle führt.
ÖPNV
| Nächste Bushaltestellen: | Leinach/Burkardusstraße, Leinach/Lamm-Eck |
Siehe auch
Quellen und Weblinks
- Jubiläumsweg auf ubl-leinach.de
- Jubiläumsweg bei komoot.com
- Main-Post: „Pures Naturerlebnis auf dem "Jubiläumsweg"“ (7. April 2025)
Hinweise
- ↑ Abseits der Route steht etwa 230 m in westlicher Richtung der Dreimärkerstein Zellingen-Unterleinach-Billingshausen datiert 1768.
- ↑ An der Stelle bietet sich ein Abstecher zum geschützten Landschaftsbestandteil Am Glumpberg an, der allerdings nicht ausgeschildert ist und aufgrund der Nutzung als Viehweide teilweise eingezäunt ist.
