Grafschaft Hohenlohe

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Die Grafschaft Hohenlohe (später: Fürstentum Hohenlohe) war das territoriale Herrschaftsgebiet der Adelsfamilie Hohenlohe

Geschichte[Bearbeiten]

Ausgehend von Burg Hohloch oder Hohenloch bei Uffenheim/Mfr. war das Haus Hohenlohe im Tal der Tauber und der Gollach begütert. Ab 1219 verminderte sich der dortige Familienbesitz durch Erbteilung. Der Erbanfall der bedeutenden Herrschaft Langenburg 1234, die Zuwendung von Röttingen 1229, sowie umfangreiche Besitzungen bei Würzburg ab 1238 mehrten die Bedeutung der Grafschaft. Hinzu kamen umfangreiche Reichspfandschaften im Steigerwald und im Gebiet Ochsenfurt-Heidingsfeld, die mit Aussterben einiger Familienäste wieder verloren gingen.

Ausdehnung[Bearbeiten]

Die Grafschaft umfasste ein Gebiet im Nordosten von Baden-Württemberg, reicht jedoch teilweise bis ins bayerische Mittel- und Unterfranken.

Orte in der Grafschaft Hohenlohe[Bearbeiten]

Ende der Grafschaft[Bearbeiten]

Die Grafschaft verlor durch die Rheinbundsakte ihre Eigenständigkeit und steht seitdem unter württembergischer, und zum Teil unter bayerischer Oberhoheit.

Quellen[Bearbeiten]

  • Gerhard Köhler, Historisches Lexikon der Deutschen Länder: die deutschen Territorien vom Mittelalter bis zur Neuzeit, 7. Auflage, C.H. Beck, München, 2007, S. 382 ff.

Weblinks[Bearbeiten]