Georg Geißendörfer

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Georg Geißendörfer (* 14. Februar 1892 in Baldersheim; † 24. Februar 1981 in Strüth) war katholischer Geistlicher und Ortspfarrer in Hopferstadt.

Leben und Wirken

Am 17. Juni 1916 wurde er in Würzburg zum Priester geweiht. Seine Tätigkeit als Kaplan führte ihn über Kurzeinsätze in Marktheidenfeld (1916), Gerolzhofen (1917), Unsleben (1917) sowie Effeldorf und Burggrumbach (1918) nach Burgpreppach, wo er von 1920 bis 1924 als Seelsorger wirkte. Von 1925 bis 1933 war er dann als Pfarrverweser in Püsselsheim und zeitweitse als Kaplan in Grettstadt eingesetzt. Von 1933 bis 1940 hatte er die Pfarrstelle in Rechtenbach inne und von 1940 bis 1948 diejenige in Himmelstadt.

Ortspfarrer in Hopferstadt

Pfarrer Geißendörfer kam am 7. September 1948 nach Hopferstadt. Nach seinem feierlichen Einzug in die Gemeinde engagierte sich Pfarrer Geißendörfer intensiv in der Seelsorge und führte außerdem einige Baumaßnahmen in und an der Pfarrkirche St. Peter und Paul durch.

Nach seiner Versetzung in den Ruhestand am 1. September 1963 und Weggang von Hopferstadt wirkte er noch einige Jahre als Kommorant [1] in Waldsachsen und ab 1. August 1966 in Strüth.

Ehrungen und Auszeichnungen

In seiner Sitzung am 6. Juni 1956 beschloss der Gemeinderat dem beliebten Seelsorger für sein langjähriges priesterliches Wirken in Hopferstadt und den früheren Pfarrstationen zu seinem 40jährigen Priesterjubiläum zum Ehrenbürger der Gemeinde Hopferstadt zu ernennen.

Letzte Ruhestätte

Georg Geißendörfer wurde auf dem Friedhof in seiner Heimatgemeinde Baldersheim beigesetzt.

Siehe auch

Quellen und Literatur

  • Hopferstadt - Ein Dorf im Ochsenfurter Gau. Hrsg.: Katholische Kirchenstiftung Hopferstadt, Vier Türme Verlag, Münsterschwarzach 2006, Anm. 67, S. 180 und S. 294 [2]

Erläuterungen und Hinweise

  1. Kommorant = Geistlicher, ohne Ausübung der Seelsorge
  2. Die Chronik von Hopferstadt „Hopferstadt - Ein Dorf im Ochsenfurter Gau“ kann über das Pfarrbüro der Pfarreiengemeinschaft Tückelhausen käuflich erworben werden.