Florian-Geyer-Spiele (Giebelstadt)

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Blick auf die Freilichtbühne

Die Florian-Geyer-Spiele auf der Freilichtbühne vor der Ruine der Geyersburg in Giebelstadt erinnern an Florian Geyer, den fränkischen Reichsritter und Führer eines Heeres im Bauernkrieg 1525.

Geschichte und Verein[Bearbeiten]

Freilichtbühne

Das von Nikolaus Fey stammende „Florian Geyer Stück“ [1] wurde anlässlich des Bauernkriegs-Gedenkjahres erstmals 1925 in Giebelstadt aufgeführt. Von 1933 - 1939 wurde das Stück im totalitären System der Nationalsozialisten für deren Zwecke instrumentalisiert. [2] Die letzte Aufführung fand am 29. Mai 1939 statt. [3]

Im Zweiten Weltkrieg von 1939 - 1945 wurde die Ruine weiter zerstört und der Bestand an Kostümen und Requisiten ging größtenteils verloren. 1979 gründete sich die Festspielgemeinschaft Giebelstadt, um die Erinnerung an Florian Geyer und den Bauernkrieg wach zu halten. Seit 1980 wird das „Florian Geyer Stück“ wieder jährlich aufgeführt.

Kontakt[Bearbeiten]

Festspielgemeinschaft Florian Geyer e.V.
Mergentheimer Straße 44
97232 Giebelstadt

Hinweise und Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. derzeit nach Motiven, Figuren und Texten von Nikolaus Fey, H. Haeberle, G. Hauptmann, F. Lassalle, M. Luther, S. Mayer, H. Rademacher, J. Seitz und F. Wolf, für die Freilichtbühne in der Ruine des Geyerschlosses Giebelstadt eingerichtet von Renier Baaken (* 1949), der von 1987 bis 1989 als Regisseur in Würzburg arbeitete
  2. Main-Post: „Florian Geyer in der Hand der Nazis“ (16. Juli 2015)
  3. Ein historischer Rückblick über die Geschichte der Festspiele im Dritten Reich findet sich auch auf den Internetseiten der Florian-Geyer-Spiele [1].

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Richard Zürrlein: Literatur im provinziellen Umfeld, in: Unterfränkische Geschichte, hrsg. von Peter Kolb und Ernst-Günter Krenig, Band 5/2, Echter Verlag, Würzburg 2002, S. 377-466; S. 421 und 443 f.

Weblinks[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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