Dreimärkerstein Irtenberger Wald-Kleinrinderfeld-Schönfeld
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Der Dreimärkerstein Irtenberger Wald-Kleinrinderfeld-Schönfeld markiert das Zusammentreffen der Gemarkungen Irtenberger Wald, Kleinrinderfeld und Schönfeld, einem Ortsteil von Großrinderfeld in Baden-Württemberg.
Lage
Der Dreimärkerstein befindet sich am historischen Handelsweg Weinstraße zwischen dem Forsthaus Irtenberg und Kleinrinderfeld direkt an der Landesgrenze zu Baden-Württemberg. [1]
Geschichte
Der an Bayern angrenzende Teil der Gemarkung Schönfeld war bis ins 19. Jahrhundert eine eigene Gemarkung „Rohrensee“, benannt nach der gleichnamigen Wüstung. [2] Auch auf bayerischer Seite reichte die Markung der Wüstung Brunn bis zur Weinstraße nahe dem Dreimärkerpunkt. [1]
Beschreibung
Der Stein hat einen quadratischen Querschnitt und ist oben abgerundet. Die Bayern zugewandte Seite trägt die Inschrift „KB“ für Königreich Bayern und die Gegenseite „GB“ für Großherzogtum Baden. Auf der Nordseite ist die Jahreszahl 1862 auszumachen. Der Stein stammt daher aus der selben Vermessung wie der Dreiländerstein an der Grenze zwischen Bayern, Baden und Württemberg. Die Südseite trägt die Inschrift „LG“ für Landesgrenze. Die Zahl 603 gibt die fortlaufende Nummer des Grenzsteins an. In der Uraufnahme im BayernAtlas ist der Grenzstein mit 103 nummeriert. [1] Da die Grenzsteine der Markierung der Landesgrenze dienten, ist Kleinrinderfeld nicht erwähnt.
Bildergalerie
Siehe auch
- Dreimärkersteine in Stadt und Landkreis Würzburg
- Hoheitssäulen Irtenberger Wald
- Weinstraße
- Irtenberger Wald
- Kleinrinderfeld