Gedenkstätte Dürrenberg

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Die Gedenkstätte Dürrenberg erinnert an die Synagoge und die Judendeportationen in Heidingsfeld.

Lage

Die Gedenkstätte befindet sich an der Ecke Dürrenberg / Zindelgasse.

Beschreibung

Auf dem neu gestalteten Platz erinnern neben dem bestehenden Denkmal drei Informationsstelen an die jüdische Gemeinde und die Alte Synagoge im Stadtbezirk Heidingsfeld. Der Koffer aus Beton erinnert an unfassbares Leid und Unrecht in der Zeit des Nationalsozialismus. Er ist ein Spiegelstückkoffer zum DenkOrt Deportationen 1941-1944 auf dem Vorplatz des Würzburger Hauptbahnhofs. Neben den Koffern auf dem zentralen unterfränkischen Mahnmal, steht jeweils ein identisches Gepäckstück in den Gemeinden. Diese Zwillinge bilden in den Gemeinden, so auch in Würzburg, einen eigenen „kleinen“ „DenkOrt“.

Geschichte

Am 4. Juli 2018 wurde die Gedenkstätte von Oberbürgermeister Christian Schuchardt und dem Präsidenten des Zentralrates der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, feierlich übergeben. Am 19. Oktober 2020 wurde mit einem Koffer aus Beton zusätzlich der DenkOrt Deportationen Heidingsfeld eingeweiht. Heidingsfeld vor der Eingemeindung des „Städtles“ 1930 die bedeutendere der beiden Kultusgemeinden im heutigen Stadtgebiet. Hier und nicht in Würzburg war lange Zeit der Sitz des Oberrabbiners. 700 Jahre jüdische Geschichte haben im Ort viele Spuren hinterlassen, in der Hochzeit war rund ein Fünftel der Bevölkerung jüdischen Glaubens. Mit der Ergänzung der Gepäckstücke aus diesen Gemeinden wird der zentrale DenkOrt am Würzburger Hauptbahnhof nun nach und nach komplett.

Bildergalerie

Siehe auch

Quellen

  • Presseartikel der Stadt Würzburg zur Einweihung der Gedenkstätte vom 2. Juli 2018
  • Presseartikel der Stadt Würzburg zur Einweihung des DenkOrts Deportationen Heidingsfeld vom 20. Oktober 2020

Weblinks

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