Christoph Mayer

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Neugotisches Haus Ecke Kürschnerhof/Domstraße, das nach dem Abbruch des alten Landgerichtsgebäudes im Jahre 1894 unter der Leitung von Christoph Mayer entstand. Am 16. März 1945 wurde es vollkommen zerstört.

Christoph Mayer (* 15. Juli 1864 in Augsburg; † 11. Mai 1931 in Würzburg) war als Architekt, Künstler und Bauschätzer tätig. Er führte ein Architekturbüro in der Dominikanergasse. Bekannt wurde er insbesondere durch die Erschließung des Wohngebiets am Dallenberg (Heimstätten-Kolonie am Talberg).

Leben und Wirken[Bearbeiten]

1892 ließ sich Christoph Mayer in Würzburg als selbständiger Architekt nieder und betrieb ein Architekturbüro gemeinsam mit Franz Kleinsteuber. Im Zuge der Ausweitung des Stadtgebiets und des Stadtumbaus nach der Aufhebung der Festungseigenschaft befand sich damals die Bautätigkeit in Würzburg auf einem Höhepunkt. So ergab sich schnell ein weites Betägigungsfeld für sein „Technisches Büro für Hochbau“. Dabei widmete sich Mayer ebenso städtischen Bauten und Geschäftshäusern wie auch privaten Wohnbauten. Zudem war er als Baugutachter tätig.

Existende Bauten (Auszug)[Bearbeiten]

Ehemalige Bauten (Auszug)[Bearbeiten]

Posthume Würdigung[Bearbeiten]

Im Wohngebiet Dallenberg wurde der Christoph-Mayer-Weg nach ihm benannt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur/Quellen[Bearbeiten]

  • Christoph Mayer, der Pionier bei der Erschließung des Wohngebietes Dallenberg sowie 25 Jahre Architektentätigkeit von Christoph Mayer (Laudatio von J. B. Kittel 1918). Erschienen in: Talgemeinde Steinbachtal Würzburg (Hrsg.): 100 Jahre Geschichte Steinbachtal 1890-1990. Wohngebiet Dallenberg. März 1995.
  • Biographische Mappe im Stadtarchiv Würzburg

Weblinks[Bearbeiten]