Bruno Fries

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Prälat Bruno Fries

Dr. Bruno Fries (* 1917 in Würzburg; † 10. Juli 2008 ebenda) war Theologe und Offizial am Kirchengericht im Bistum Würzburg.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Fries legte 1936 am Alten Gymnasium sein Abitur ab. Nach dem Studium der Theologie und Philosophie, vornehmlich an der Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main, weihte Bischof Dr. Matthias Ehrenfried am 23. Februar 1941 Fries während eines Heimaturlaubs vom Militärdienst zum Priester. Nur sechs Wochen war Fries danach Kaplan in Donnersdorf, ehe er zum Sanitätsdienst in Marienbad einberufen wurde. Nach seiner Rückkehr aus dem Krieg war er 1945 Kaplan in Westheim, ab 1946 Assistent am Priesterseminar]. Am 1. Januar 1949 wurde er zum Domvikar und Sekretär bei Generalvikar Dr. Vinzenz Fuchs ernannt. Seit dieser Zeit wirkte er über 50 Jahre im Bischöflichen Ordinariat Würzburg.

Bischöflicher Offizial[Bearbeiten]

Ab 1950 absolvierte er eine kirchenrechtliche Fachausbildung am Kanonistischen Institut der Universität München, wo er „summa cum laude“ zum Doktor des Kanonischen Rechts promoviert wurde. Am Kirchlichen Gericht wurde Fries ab 1956 Prosynodal- und Vernehmungsrichter, ein Jahr später Vizeoffizial. 1962 wurde er zum Offizial ernannt In diesem Amt war er bis zu seiner Entpflichtung 1990 neben den Vizeoffizialen der vom Bischof ernannte Inhaber ordentlicher Rechtsprechungsgewalt. Von 1990 bis 2000 stand er dem Offizial als Vizeoffizial zur Seite. 1998 ließ sich Fries von seinen Aufgaben entpflichten. In das Domkapitel war Fries 1965 gewählt worden.

Über 50 Jahre wirkte er im Bischöflichen Ordinariat Würzburg. 33 Jahre gehörte er dem Allgemeinen Rat der Diözese Würzburg und dem Domkapitel zu Würzburg an. 28 Jahre leitete er verantwortlich das Bischöfliche Offizialat. Mehr als 30 Jahre predigte Fries an den Sonn- und Feiertagen in Dom und Neumünsterkirche.

Letzte Ruhestätte[Bearbeiten]

Seine letzte Ruhestätte fand er in der Sepultur des Kiliansdomes.

Mitglied[Bearbeiten]

Fries war Mitglied der Studentenverbindung W.K.St.V. Unitas-Hetania Würzburg seit Ende der 1930er Jahre.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Directorium der Diözese Würzburg Juli 2015

Weblinks[Bearbeiten]