Bernhard Kupsch

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Bernhard Kupsch (* 1881) war Firmengründer des Lebensmittelfilialunternehmens Kupsch.

Firmengründer des Familienbetriebs

Am 9. Mai 1914 legte der Einzelhändler Bernhard Kupsch mit der Beteiligung des Lebensmittelbetriebs „Schade & Füllgrabe” aus Frankfurt am Main den Grundstein zut Entwicklung der Lebensmittelkette. Als Rechtsform wählte er eine Kapitalgesellschaft, die „Kupsch & Co. GmbH“ und übernahm die alleinige Geschäftsführung. Der erste Kupschladen eröffnete im Juli in der Domstraße 34, die beiden anderen Kupsch-Filialen waren in der Schweinfurter Straße 9 (Hauptgeschäft) und in Grombühl am Wagnerplatz 3. [1] Das Sortiment umfasste unter anderem Kolonialwaren, Konserven, Kaffee, Tee, Wein und auch Südfrüchte. Typisch für Mainfranken war außerdem die hauseigene Weinkellerei. Nach dem Zweiten Weltkrieg baute sein Sohn Hermann das Unternehmen wieder auf und entwickelte daraus einen Lebensmitteleinzelhandel, dessen Filialen in ganz Unterfranken zu finden waren.

Kupsch-Siedlung

Bernhard Kupsch unterstützte Anfang der 1930er Jahre den Bau der „Erwerbslosen-Kleinsiedlung“ in der heutigen Lehmgrubensiedlung mit einem großzügigen Darlehen zu niedrigem Zins. Kupsch stellte zunächst 28.800 Reichsmark für das Pilotprojekt zur Verfügung. Die Siedlung wurde deshalb fortan Kupsch-Siedlung genannt. [2]

Ehrungen und Auszeichnungen

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise