Auferstehungskirche

Aus WürzburgWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Auferstehungskirche Nordansicht
Auferstehungskirche Südansicht

Die Auferstehungskirche, erbaut im Jahre 1962 und am 2. Dezember 1962 geweiht, ist eine Evangelisch-Lutherische Kirche in der Gartenstadt Keesburg im Stadtbezirk Frauenland.

Geschichte[Bearbeiten]

Seit 1954 besitzt die Gartenstadt Keesburg mit St. Alfons eine katholisches Gotteshaus. Da sich aber auch eine stattliche Anzahl evangelischer Bürger hier angesiedelt hatte, wurde 1962 als siebentes evangelisches Gotteshaus in Würzburg die Auferstehungskirche gebaut. Die Pläne stammen von dem Münchner Architekten Franz Lichtblau. Das Kunstwerk an der Natursteinwand hinter dem Altar namens „Ostermorgen - der Engel und die drei Frauen am Grab“ schuf der Bildhauer Karlheinz Hoffmann.

Am 2. Dezember 1962 erfolgte die feierliche Einweihung der Kirche. In einem zweiten Bauabschnitt errichtete man Mitte der sechziger Jahre direkt anschließend Gemeinderäume und Pfarrhaus. 1968 wurde die Tür, durch die man vom Vorraum ins Kircheninnere tritt, durch die Darstellung von Weltgericht und Jungfrauengleichnis künstlerisch gestaltet.

In den ersten fünf Jahren nach dem Bau der Auferstehungskirche gehörten die evangelischen Christen der Gartenstadt Keesburg verwaltungsmäßig zur benachbarten Martin-Luther-Kirche. Erst seit 1968 bildete sie eine selbstständige Gemeinde. 1990/91 wurde noch ein größerer Saal angebaut.

Pfarreienverband[Bearbeiten]

Die Auferstehungsgemeinde bildet zur Zeit mit den Kirchengemeinden Gerbrunn und Rottendorf eine Pfarrei.

Innenraum[Bearbeiten]

Die stilisierten Figuren des Bildhauers Karlheinz Hoffmann aus Wieling, die sich an der Altarwand befinden, haben das Thema Auferstehung zum Inhalt: Auf der linken Seite sind drei Frauen mit Salbungsgefäßen auf dem Weg zum Grab zu sehen. Dort treffen sie auf einen Engel in majestätischer Haltung, der ihnen verkündet: „Er ist nicht hier, er ist auferstanden“ Diese Botschaft ist in griechischer Schrift unterhalb der Personen zu lesen.

Altar und Taufstein sind jeweils aus einem Muschelkalkblock gehauen. Das Kreuz auf dem Altar aus getriebenem Kupfer mit Bergkristallen, die Kerzenhalter und der Leuchter für die Osterkerze wurden von dem Würzburger Goldschmied Rudolf Engert geschaffen.

Bildergalerie[Bearbeiten]

Geläut[Bearbeiten]

Die vier Glocken im Turm der Kirche wurden im September 1962 in der Glockengießerei Czudnochowsky in Erding gegossen. Ihre Stimmung ist auf das Geläut der katholischen Schwesterkirche St. Alfons abgestimmt.

  • Glocke 1: Schlagton gis'
  • Glocke 2: Schlagton h'
  • Glocke 3: Schlagton cis
  • Glocke 4: Schlagton dis

Orgel[Bearbeiten]

Die Jahr 1962 eingebaute Walcker-Orgel erklang bis zum Sommer 2007. Die jetzige Orgel wurde von Alfons Zeilhuber aus Sonthofen errichtet. Sie verfügt über acht klingende Register.

Gottesdienste[Bearbeiten]

Gottesdienste finden an Sonn- und Feiertagen jeweils um 10.00 Uhr statt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Kirchenführer der Auferstehungskirche

Weblinks[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

Die Karte wird geladen …