Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Würzburg

Aus WürzburgWiki

Dies ist die bestätigte sowie die neueste Version dieser Seite.

Logo des Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Würzburg

Der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Würzburg ist eine Gemeinschaft von Gebietskörperschaften zur Sicherstellung des Notfalleinsatzes.

Grundlage

Die Landkreise und kreisfreie Städte bilden gemäß Art. 4 Abs. 3 des Bayerischen Rettungsdienstgesetzes (BayRDG) den Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung. Die nach Gesetzen obliegenden Aufgaben werden in Bayern in 26 Zweckverbänden für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung wahrgenommen. Die Rettungswachen, an denen die Rettungsdienstfahrzeuge stationiert sind, sind so verteilt, dass jeder an einer Straße liegende Einsatzort in der Regel innerhalb einer Fahrzeit von höchstens 12 Minuten bzw. in dünn besiedelten Gebieten mit schwachem Verkehr ausnahmsweise in bis zu 15 Minuten erreicht werden kann (Hilfsfrist).

Mitglieder

Der Zuständigkeitsbereich des ZRF Würzburg umfasst die Landkreise Würzburg, Kitzingen, Main-Spessart sowie die Stadt Würzburg.

Aufgaben

Der ZRF legt die notwendige Versorgungsstruktur für die Sicherstellung des Rettungsdienstes fest, soweit nicht das bayerische Staatsministerium des Innern als oberste Rettungsdienstbehörde zuständig ist. Der Zweckverband kümmert sich um die Vorhaltung von Rettungswachen, Stellplätzen, Notarztstandorten, Standorten des Wasserrettungsdienstes oder des Berg- und Höhlenrettungsdienstes. Gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns stellt der ZRF die Mitwirkung von Ärzten im bodengebundenen Notarztdienst sicher.

Integrierte Leitstelle

Der Zweckverband ist verantwortlich für die Errichtung einer Integrierten Leitstelle mit den Hauptaufgaben Notrufannahme und Disposition für Rettungsdienst und Feuerwehr. Ende 2003 erhielt die Stadt Würzburg als Betreiber der ILS den Auftrag für die Berufsfeuerwehr Würzburg.

Leitung

Verabschiedung Christine Haupt-Kreuzer beim ZRF Würzburg

Christine Haupt-Kreutzer, stellvertretende Landrätin im Landkreis Würzburg, stand sechs Jahre an der Spitze des Zweckverbands. In ihrer Amtszeit wurde der Rettungsdienstbereich Würzburg maßgeblich weiterentwickelt: Im November 2024 beauftragte der bayerische Innenminister Joachim Herrmann den ZRF mit der Einrichtung des Telenotarztstandorts Nord. Den Vertrag zum Probebetrieb eines Rettungseinsatzfahrzeugs mit den Würzburger Rettungsdiensten Bayerisches Rotes Kreuz, Malteser und Johanniter unterzeichnete die Verbandsvorsitzende Christine Haupt-Kreutzer. Ebenfalls in ihre Amtszeit fiel die Entscheidung des Zweckverbands, neue Standorte in Partenstein im Landkreis Main-Spessart durch das Bayerische Rote Kreuz und im Würzburger Gewerbegebiet „Neuer Hafen“ durch den RKT-Rettungsdienst in Betrieb zu nehmen sowie die rettungsdienstliche Fahrzeugvorhaltung auszuweiten. Zuletzt gab Christine Haupt-Kreutzer den Startschuss für die Smartphone-basierte Ersthelferalarmierung im Rettungsdienstbereich Würzburg.

Mit Beginn der neuen Wahlperiode am 1. Mai 2026 hat Landrat Thomas Eberth den Vorsitz im Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) Würzburg übernommen. [1]

Kontakt

Zweckverband Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Würzburg
Zeppelinstraße 15
97074 Würzburg
Telefon: 0931 - 8003651

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Pressemitteilung des Landkreises Würzburg: „Landrat Thomas Eberth übernimmt Vorsitz des Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Würzburg“ (11. Mai 2026)
Cookies helfen uns bei der Bereitstellung von WürzburgWiki. Durch die Nutzung von WürzburgWiki erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies speichern.