Christine Haupt-Kreutzer

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Christine Haupt-Kreutzer

Christine Haupt-Kreutzer (* 1. April 1969) ist Diplom-Betriebswirtin, Kommunalpolitikerin der SPD, Mitglied des Kreistages im Landkreis Würzburg und war von 2014 bis 2026 stellvertretende Landrätin.

Leben und Wirken

Nach dem Studium an der Fachhochschule des Landes Rheinland-Pfalz/Abteilung Worms, ist sie heute Teamleitung für die kaufmännischen Ausbildungen in der beruflichen Rehabilitation beim Berufsförderungswerk Würzburg.

Politische Laufbahn

Seit 2002 ist sie Gemeinderätin in Margetshöchheim, seit 2005 Schatzmeisterin und seit 1997 Vorstandsmitglied der SPD und stellvertretende Vorsitzende im SPD-​Unterbezirk Würzburg-​Land. 2008 verlor sie die Stichwahl zum Bürgermeisteramt in Margetshöchheim gegen Waldemar Brohm. Seit 2008 ist sie Kreisrätin und war seit dem 1. Mai 2014 die erste Stellvertreterin von Landrat Eberhard Nuß. Bei der Kommunalwahl Landkreis Würzburg 2020 bewarb sie sich um das Amt des Landrats im Landkreis Würzburg, erreichte aber nur 11,92 % der abgegebenen gültigen Stimmen. Der Kreistag hatte sie am 11. Mai 2020 zur 1. Stellvertreterin des Landrats Thomas Eberth wiedergewählt. Bei der Kreistagswahl 2026 zog sie erneut in das Landkreisparlament ein. [1] Das Amt der 1. Stellvertreterin des Landrats hatte sie bis zur konstituierenden Sitzung des Kreistags am 11. Mai 2026 inne. Ihr Nachfolger wurde der ehemalige 1. Bürgermeister von Unterpleichfeld Alois Fischer.

Verabschiedung Christine Haupt-Kreuzer beim ZRF Würzburg

Christine Haupt-Kreutzer stand sechs Jahre an der Spitze des Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) Würzburg. In ihrer Amtszeit wurde der Rettungsdienstbereich Würzburg maßgeblich weiterentwickelt: Im November 2024 beauftragte der bayerische Innenminister Joachim Herrmann den ZRF mit der Einrichtung des Telenotarztstandorts Nord. Den Vertrag zum Probebetrieb eines Rettungseinsatzfahrzeugs mit den Würzburger Rettungsdiensten Bayerisches Rotes Kreuz, Malteser und Johanniter unterzeichnete die Verbandsvorsitzende Christine Haupt-Kreutzer. Ebenfalls in ihre Amtszeit fiel die Entscheidung des Zweckverbands, neue Standorte in Partenstein im Landkreis Main-Spessart durch das Bayerische Rote Kreuz und im Würzburger Gewerbegebiet „Neuer Hafen“ durch den RKT-Rettungsdienst in Betrieb zu nehmen sowie die rettungsdienstliche Fahrzeugvorhaltung auszuweiten. Zuletzt gab Christine Haupt-Kreutzer den Startschuss für die Smartphone-basierte Ersthelferalarmierung im Rettungsdienstbereich Würzburg.

Mit Beginn der neuen Wahlperiode am 1. Mai 2026 hat Landrat Thomas Eberth den Vorsitz im Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) Würzburg übernommen. [2]

Ehrungen und Auszeichnungen

Siehe auch

Quellen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Ergebnisse der Kreistagswahl des Landkreises Würzburg am 8. März 2026 auf wahlen.osrz-akdb.de
  2. Pressemitteilung des Landkreises Würzburg: „Landrat Thomas Eberth übernimmt Vorsitz des Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Würzburg“ (11. Mai 2026)
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