Wolfhartsgasse

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Wolfhartsgasse  

Stadtbezirk: Altstadt
Postleitzahl: 97070

Straßenverlauf

Die Wolfhartsgasse verbindet die Domstraße (vom Vierröhrenbrunnen aus) mit der Franziskanergasse, im gleichen Bereich mündet auch die Sterngasse in die Franziskanergasse ein.

Namensgeber

Namensgeber der Gasse ist der im Jahr 1624 amtierende jüngere Bürgermeister der Stadt Würzburg Barthelmes Wolfhart, nach dem auch der ehemalige Hof zum Wolfhart benannt wurde.

Geschichte

Bis ca. 1925-1935 hieß die schmale Gasse „Wohlfahrtsgasse“, danach wurde sie in „Wolfhartsgasse“ umbenannt. [1]

In Höhe der Einmündung in die Franziskanergasse befand sich der „Hof zum Wolfhart“, in dessen Innenhof ein Wohnhaus in der Sterngasse 12 [2] (früher III. Distrikt, Nr. 168) mit einem Wohnhaus in der Wohlfahrtsgasse 4 [3] (früher III. Distrikt, Nr. 204) durch eine Steinbrücke miteinander verbunden waren.

Umgangssprachlich war im 19. Jahrhundert der Name dieses Hofs oft in „Hof zur Wohlfahrt“ verunstaltet worden. Diesem Umstand sei geschuldet, dass die Gasse im 20. Jahrhundert endgültig in „Wolfhartsgasse“ umgenannt wurde.

Unternehmen

  • Printex Würzburg (Wolfhartsgasse 2)
  • Penny-Markt (Wolfhartsgasse 3)
  • JANUS Sicherheitsdienst - Zweigniederlassung Würzburg (Wolfhartsgasse 4) [1]

Gastronomie

Sehenswertes

  • Hof Oberfrankfurt: (Wohnhaus von Balthasar Neumann) in der Franziskanergasse 2 / Ecke Wolfhartsgasse: Am Haus ist eine Gedenktafel mit folgender Inschrift angebracht: „Wohnhaus des fürstbischöflichen Artilleriehauptmanns und Architekten Balthasar Neumann, Erbauer des hiesigen Residenzschlosses 1720-1744 und dieses Hauses.“ [4]

Ehemalige Gastronomiebetriebe

ÖPNV

Straßenbahn.png Nächste Straßenbahnhaltestelle: Rathaus


Stolpersteine

In der Wolfhartsgasse wurden die folgenden Stolpersteine verlegt:

Adresse Erinnerung an / Historische Notizen Verlegejahr
Wolfhartsgasse 8 Für Friedrich Mang / 25. Januar 1909 Psychiatrische Klinik Würzburg, 17. April 1909 Heil- und Pflegeanstalt Werneck, 20. Mai 1938 Anstalt der Barmherzigen Brüder Reichenbach/Oberpfalz, 15. Mai 1941 Heil- und Pflegeanstalt Regensburg, 5. August 1941 Tötungsanstalt Hartheim bei Linz/Oberösterreich 2020
Wolfhartsgasse 11 Für Heinrich und Minna Michel / Deportiert am 27. November 1941 nach Riga-Jungfernhof, vermutlich dort oder in der Nähe ermordet im Winter 1941/42. 2011

Siehe auch

Quellen

  • Franziska Hauck: Zum Gedächtnis. Gedenktafeln der Würzburger Innenstadt. 2010, S. 44

Einzelnachweise

Kartenausschnitt

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