Willy R. Reichert

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Willy Richard Reichert (* 27. August 1924 in Bimbach/Steigerwald; † 17. August 1982 in Nürnberg) (Flößername: Krack) war Schriftsteller, Versicherungskaufmann und Verleger.

Leben und Wirken

Nach den frühen Jugendjahren in Gerolzhofen und Volkach, wurde er 1935 im Kilianeum in Würzburg eingeschult. Am 1. Juli 1940 meldete er sich als Kriegsfreiwilliger im Zweiten Weltkrieg. 1944 geriet er in russische Kriegsgefangenschaft, aus der er 1949 entlassen wurde. Im Lauf seines Berufslebens wurde er Bezirksdirektor eines großen Versicherungskonzerns.

Schriftstellerisches Werk

1955 veröffentlichte er sein Erstlingswerk, "Die Reitermutter".

Genre

Reichert schrieb Geschichten und Gedichte in unterfränkischer Mundart.

Publikationen (Auswahl)

  • Schöana Aussichten: Gedichte in unterfränkischer Mundart aus dem Nachlass, Verlag Siegfried Greß, 1983
  • Das Mass meiner Zeit - Ausgewählte Gedichte, Echter Verlag, Würzburg 1979
  • Aus der Nachbarschaft: Geschichten in unterfränkischer Mundart, Verlag Siegfried Greß, Marktbreit 1985
  • Max und Moritz fränkisch, Verlag Siegfried Greß, Marktbreit 1984
  • Des bissla Labn: Gedichte in unterfränkischer Mundart, Verlag Siegfried Greß, Marktbreit 1981
  • Baum der Erkenntnis, Pius Halbig-Verlag, Würzburg 1962

Ehrenamtliches Engagement

1964 bis 1968 war Reichert Vorsitzender des Autorenverband Franken, sein Nachfolger wurde Alo Heuler. 1974 ist er Beirat für Mundartfragen im Frankenbund

Mitgliedschaft

Am 18. Mai 1963 wurde er in die Hetzfelder Flößerzunft aufgenommen.

Siehe auch

Quellen

  • Christa Schmidt, Willy Richard Reichert zum 70. Geburtstag Onlinefassung

Weblinks

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