Alo Heuler

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Dr. Alo Heuler (* 1898 in Kitzingen; † 1974 in Würzburg) war Psychologe, Leiter des Instituts für Stimm- und Sprechheilung Würzburg-Schweinfurt sowie Schriftsteller.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Im Jahr 1954 gründete er gemeinsamt mit seinem Bruder Joseph Heuler das Institut für Sprech- und Gesangstechnik in der Schustergasse.

Kreis der Jüngeren[Bearbeiten]

Heuler gehörte zum Kreis der Jüngeren, einer bis 1933 bestehenden Würzburger Gruppierung junger Literaten, die selbst eigene literarische Werke herausgab und drucken ließ. 1935 begrüßte Heuler, der in der Weimarer Zeit einen Kulturverfall sah, den „Nationalsozialismus als politischen und kulturellen Retter“. [1]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Wie der fromme Bruder Filuzius vom Teufel versucht wurde, 1928
  • Die Entscheidung. Schauspiel, 1958
  • Babina tanzt. Fünf moderne Erzählungen, Hohenloher Druck- u. Verlagshaus, Gerabronn 1968

Verbandsvorsitzender[Bearbeiten]

Alo Heuler war von 1971 bis zu seinem Tod erster Vorsitzender des Verbandes Fränkischer Schriftsteller und ab 1968 des Autorenverbands Franken

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen und Literatur[Bearbeiten]

  • Eva Pleticha-Geuder: Die Drucke des Würzburger „Kreises der Jüngeren“, S. 47 - 52
  • Richard Zürrlein: Literatur im provinziellen Umfeld, in: Unterfränkische Geschichte, hrsg. von Peter Kolb und Ernst-Günter Krenig, Band 5/2, Echter Verlag, Würzburg 2002, S. 377-466, S. 415 f.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Richard Zürrlein: Literatur im provinziellen Umfeld, in: Unterfränkische Geschichte, hrsg. von Peter Kolb und Ernst-Günter Krenig, Band 5/2, Echter Verlag, Würzburg 2002, S. 377-466, S. 414 und 458, Anm. 113 (zitiert)