Universitäts-Kopfklinikum

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HNO- und Augenklinik
Neurologie und Neurochirurgie

Das Universitäts-Kopfklinikum vereinigt einige Spezialkrankenhäuser unter einem Dach.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Kopfklinik bündelt nach einer Idee der Nachkriegszeit verschiedene medizinische Fächer und stellt versorgungstechnisch einen zentralen Knotenpunkt in der Infrastruktur des Universitätsklinikums Würzburg dar. Zwischen 1964 und 1973 wurde das Gebäude von Helmut von Werz und Johann-Christoph Ottow aus München erbaut als erste integrale Kopfklinik mit weltweiter Vorbildwirkung, in der die Spezialkliniken der Kopforgane zur interdisziplinären Zusammenarbeit in Patientenversorgung, Forschung und Lehre nach dem medizinischen Konzept von Horst Ludwig Wullstein architektonisch in einer Anlage zusammengeführt sind.

Baubeschreibung[Bearbeiten]

Die tragenden Strukturen aus Stahlbeton über einem 1,33-Meter-Raster sowie der Ausbau unter Verwendung eigens entwickelter Module sind auf Veränderlichkeit ausgelegt. Der Baukomplex mit Flachdächern in Hanglage aus einem über den Baugrund reichenden viergeschossigen Unterbau zur medizinischen und technischen Versorgung, der in den Obergeschossen einzelne Trakte mit zum Teil begrünten Höfen bildet. Das zweite Obergeschoss mit den medizinischen Kernräumen ist vorkragend und von Waschbetonfriesen gerahmt. Darauf stehen zwei zueinander versetzt stehende Bettenhäuser als viergeschossige Hochbauten, die Schmalseiten als Waschbetonscheiben, dazwischen eingespannt die Geschosse mit rotbraunen Keramikplatten, die Südseiten haben Verschattungselementen Der integrierte Lehrtrakt verfügt über zwei Hörsäle mit prismatischen Dächern auf fünfeckigem Grundriss.

Fachkliniken[Bearbeiten]

Geplanter Neubau[Bearbeiten]

Ab dem Jahr 2017 bis 2021 soll das vorhandene Gebäude in zwei Bauphasen durch Neubauten ersetzt werden. Um die beste Lösung für diese anspruchsvolle Planungsaufgabe zu finden, hatte das Staatliche Bauamt Würzburg im Frühjahr 2014 einen Architektenwettbewerb gestartet. Der Siegerentwurf sieht auf dem Areal zwischen der Josef-Schneider-Straße und der Lindleinstraße einen siebengeschossigen Gebäudekomplex vor. Drei Stockwerke liegen unter dem Geländeniveau. Neben einer geschickten Nutzung der Hanglage sollen großzügige Lichthöfe Tageslicht bis in die unterste Ebene bringen. Um ein insgesamt stimmiges Ensemble zu schaffen, sollten sich die zukünftigen Bauten laut Reiners am nahegelegenen Doppelzentrum für Operative und Innere Medizin (ZOM/ZIM) orientieren. Im ersten Bauabschnitt sollen Funktionsbereiche wie Operationssäle, Zentralsterilisation, Notaufnahme und Neuroradiologie sowie die Intensivstationsbereiche und vier Bettenstationen untergebracht werden. Der Baubeginn für die dazugehörigen Erschließungsmaßnahmen ist auf Anfang 2016 terminiert.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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