Lindleinstraße

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Lindleinstraße  

Stadtbezirk: Grombühl
Postleitzahl: 97080
Bus: Buslinie 13 und Buslinie 24

Lindleinstraße

Straßenverlauf[Bearbeiten]

Die Lindleinstraße verbindet die Rimparer Straße mit der Oberdürrbacher Straße und quert nahezu den gesamten Stadtbezirk Grombühl.

Namensgeber[Bearbeiten]

Lindlein heißt die dortige Gemarkung, da dort in früherer Zeit viele Lindenbäume gestanden haben. [1] [2]

Besondere Merkmale[Bearbeiten]

  • Die Lindleinstraße ist in zwei Hälften unterteilt befahrbar (östlicher und westlicher Zweig). Verbunden werden sie von einem gleichnamigen Fußgängerweg.

Einrichtungen[Bearbeiten]

ÖPNV[Bearbeiten]

Bus.png Nächste Bushaltestelle: Lindleinstraße
Straßenbahn.png Nächste Straßenbahnhaltestelle: Brücknerstraße


Stolpersteine[Bearbeiten]

In der Lindleinstraße wurden die folgenden Stolpersteine verlegt:

Adresse Erinnerung an / Historische Notizen Verlegejahr
Lindleinstraße 7 Für Karl Friedrich Baum / Karl wurde im September 1932 in die erste Klasse der Volksschule Marktsteft eingeschult, jedoch am 12.10.32 laut Entscheid des Bezirksschulrates wieder aus der Schule genommen und bis zum Beginn des Schuljahres 1933/34 zurückgestellt. Dann kam er wieder in die erste Klasse, muss diese im darauffolgenden Schuljahr wiederholen. Von Ostern 1935 bis zum 28. Oktober 1936 besuchte er die Hilfsschule in Würzburg. Da er als einziger Hilfsschüler des Kinderheimes den langen Schulweg allein zurücklegen muss, befürworten das Heim und die Heimatgemeinde Marktsteft seine Unterbringung in einer Pflegeanstalt. Am 27. November 1941 wurde er auf Anordnung des Anstaltsarztes mit einer Sanitätskolonne in die Heil- und Pflegeanstalt Ansbach gebracht. Dort verschlechterte sich sein Gesundheitszustand, er lag meistens im Bett, machte einen apathischen Eindruck und fieberte leicht. 1942 erhielt er anscheinend wegen der ständigen subfebrilen Zustände „Kostzulage“. Er machte keine besonderen Schwierigkeiten, hielt sich selbst sauber, war jedoch apathisch und kaum ansprechbar. Sein körperlicher Zustand verschlechterte sich rapide. Seinem neuen Vormund, einem Landwirt aus Gastenfelden bei Rothenburg ob der Tauber, wurde die „erhebliche Verschlechterung“ im Befinden von Karl Baum mitgeteilt: „Bei längerer Andauer dieses Zustandes muss mit seinem Ableben gerechnet werden“. Karl Baum starb am 26. Juli 1942 im Alter von 17 Jahren. 2016

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Uraufnahme in geoportal.bayern.de/bayernatlas/‎
  2. Adreßbuch Stadt Würzburg und Umgebung 1977. Verlag Universitätsdruckerei H. Stürtz AG, Würzburg 1976, S. II - 120

Angrenzende Straßen[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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