Stefan Gessner

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Dompfarrer Stefan Gessner

Stefan Gessner (*1972 in Schweinfurt) ist Geistlicher und Dompfarrer am Kiliansdom.

Geistliche Laufbahn

Gessner wuchs in Bergrheinfeld auf. Nach dem Abitur in Gaibach studierte Gessner ab 1993 an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und in Passau Theologie.

Bischof Dr. Paul-Werner Scheele weihte ihn am 19. Februar 2000 im Kiliansdom zum Priester. Danach war Gessner zunächst Kaplan in Kitzingen und Sulzfeld am Main, ehe er im Herbst 2000 als Kaplan nach Baunach, Lauter, Mürsbach und Gereuth wechselte. 2002 wurde er Kaplan in Waldfenster, Burkardroth, Stralsbach, Premich, Stangenroth sowie Gefäll im Landkreis Bad Kissingen. 2004 wurde Gessner Pfarrer und Leiter der Pfarreiengemeinschaft Baunach-Lauter-Mürsbach-Gereuth. Von 2006 bis 2010 übernahm er auch die Aufgabe des Dekanatsbeauftragten für Notfallseelsorge im Dekanat Ebern. 2009 wurde er auch Pfarradministrator und 2010 Pfarrer in Reckendorf und der Kuratie Gerach. Damit war Gessner Leiter der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Christophorus im Baunach-, Itz- und Lautergrund, Baunach“, die 2009 errichtet wurde. 2010 wurde er zum Dekan des neuen Dekanats Haßberge gewählt. Als Regionalsprecher der Dekane der Region Schweinfurt war er zudem Mitglied im Priesterrat und im Diözesanpastoralrat. Von 2011 bis 2012 leitete Gessner zusätzlich als Pfarradministrator die Pfarreiengemeinschaft „Am Weinstock Jesu, Zeil am Main“ und von 2015 bis 2016 die Pfarreiengemeinschaft „Main – Steigerwald, Eltmann“. Seit 2017 war er auch Pfarradministrator der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Kilian und Weggefährten, Pfarrweisach“.

Dompfarrer in Würzburg

Bischof Dr. Franz Jung ernannte ihn im November 2020 zum Dompfarrer mit den Pfarreien Dom, Neumünster, Hofkirche und St. Peter und Paul in Würzburg. Diese Pfarreien sind künftig Teil des Sektors Süd-Ost des neuen Urbanen Raumes Würzburg Sektor Süd-Ost. Im Februar 2021 wurde er zum Ordinariatsrat ernannt und am 30. März 2021 von den Mitgliedern des Domkapitels zum Domkapitular gewählt. [1]

Referent

Ab 1. Mai 2021 übernahm er zusätzlich das Referendariat für Stipendien und Stolarien [2] im Bistum Würzburg.

Siehe auch

Quellen

Einzelnachweise

  1. Pressestelle Ordinariat Würzburg (POW): „Gessner zum Domkapitular gewählt“ (30. März 2021)
  2. Stipendien, in diesem Falle Messstipendien, sind in der katholischen Kirche besondere finanzielle Aufwendungen. Sie können von Gläubigen gegeben werden, die von der Kirche die Feier einer heiligen Messe in einem besonderen Anliegen (Intention) erbitten. Für Trauungen und kirchliche Beerdigungen wird eine so genannte „Stolariengebühr“ erhoben, wozu eine Rechnung erstellt wird. Sie kann in bar im Pfarrbüro bezahlt oder per Bank überwiesen werden.