Pastoraler Raum

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Pastorale Räume des Bistums Würzburg

Der Pastorale Raum ist eine künftige räumliche Gliederungseinheit im Bistum Würzburg.

Geschichte und Zweck

Im Zuge einer Neustrukturierung des Bistums werden bis 2022 die bestehenden Pfarreiengemeinschaften der bisherigen Dekanate zu großräumigeren pastoralen Räumen zusammengefasst und gegebenenfalls neu zugeordnet. Die Einheiten werden von bis zu fünf Geistlichen seelsorgerisch betreut und fördern die aktive Mitarbeit von Laien in den Gemeinden. Mit den Pastoralen Räumen reagiert das Bistum auf gesellschaftliche Veränderungen wie die Weite größerer Lebensräume und den Rückgang der Zahl der Gläubigen wie beim Seelsorgepersonal. Die etwa 600 Pfarreien und Kuratien des Bistums, die mehrheitlich in etwa 160 Pfarreiengemeinschaften zusammengefasst sind, bleiben bestehen. Sie rücken aber in den Pastoralen Räumen enger zusammen und werden im Team geleitet. Geschlossen hat der Diözesanrat der Katholiken im Bistum Würzburg, das höchste Gremium gewählter Laienvertreter, am 17. Oktober 2020 für die geplante Errichtung von Pastoralen Räumen votiert. Per Dekret wird Bischof Dr. Franz Jung im Oktober 2021 die 43 Pastoralen Räume im Bistum Würzburg offiziell errichten.

Organisation

Mehrere Priester werden zu Teampfarrern für den gesamten Pastoralen Raum ernannt. Miteinander leiten diese Teampfarrer den Pastoralen Raum, wobei ein Pfarrer aus dem Team als Moderator fungiert. Das Pastoralteam mit allen im Pastoralen Raum tätigen pastoralen und sozialen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie die aus dem Pastoralteam gebildete Koordinationsgruppe und das Laiengremium des „Rates im Pastoralen Raum“ werden in die Leitung des Pastoralen Raums einbezogen und übernehmen Mitverantwortung. Eine hauptamtliche pastorale Kraft koordiniert und bereitet die Treffen auf Ebene des Pastoralen Raums vor und nach.

Neustrukturierung in Stadt und Landkreis Würzburg

Das bisherige Dekanat Würzburg-Stadt wird in vier Sektoren, benannt nach den Himmelsrichtungen, unterteilt, in denen die Gemeinden und Pfarreiengemeinschaften der Stadtrandgemeinden mit integriert werden. Das Dekanat Würzburg rechts des Mains wird zunächst als Kleinstdekanat, bestehend aus den beiden Pfarreiengemeinschaften Fährbrück und Bergtheim weitergeführt. Im Dekanat Würzburg links des Mains konnte die erforderliche Zweidrittelmehrheit für die Einführung noch nicht realisiert werden. Das Dekanat Ochsenfurt bleibt im Kern in seinem Gebiet bestehen.

Zielsetzung

Ziel dabei ist es, in den neuen Räumen lebendige Gemeinden und innovative Orte und Gelegenheiten von Glaubenserfahrungen zu fördern und damit die Präsenz und Erreichbarkeit von Kirche im Bistum Würzburg sicherzustellen. Großpfarreien werde es in der Diözese Würzburg nicht geben. Die etwa 600 Pfarreien des Bistums, die mehrheitlich in etwa 160 Pfarreiengemeinschaften zusammengefasst sind, bleiben bestehen. Bis 2025 sollen die Pastoralen Räume auch inhaltlich ausgestaltet werden.

Sektoren des Urbanen Raumes Würzburg

Sektor Nord-West

Kurator ist Bernd Steigerwald

Sektor Nord-Ost

Kurator ist Dr. Harald Fritsch

Sektor Süd-West

Kurator ist Klaus Hösterey

Sektor Süd-Ost

► Sektor Süd-Ost
Kurator ist Tobias Fuchs

Neues Dekanat Würzburg

Dekanat Würzburg
► Dekanat Würzburg

Leitung

Als erster Dekan des neu geschaffenen Dekantes Würzburg wurde Dompfarrer Stefan Gessner gewählt, dessen Wahl am 2. Dezember 2021 von Bischof Dr. Franz Jung bestätigt wurde. Die Amtszeit beträgt fünf Jahre.

Pastoraler Raum Bergtheim-Fährbrück (vormals Dekanat Würzburg rechts des Mains)

Pastoraler Raum Bergtheim-Fährbrück

Pastoraler Raum Würzburg links des Mains (vormals Dekanat Würzburg links des Mains)

Pastoraler Raum Würzburg links des Mains

Pastoraler Raum Ochsenfurt

Pastoraler Raum Ochsenfurt

Siehe auch

Quellen

Weblinks