St. Bonifatius (Reichenberg)

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Die ehemalige katholische Filialkirche St. Bonifatius in Reichenberg nutzte über 20 Jahre lang die ehemalige Synagoge als Gottesdienstraum.

Geschichte[Bearbeiten]

1797 wurde die Synagoge in Reichenberg erbaut. Das Synagogengebäude blieb auch nach 1945 erhalten und an die katholische Kirche verkauft. Von 1947 bis 1971 nutzte die neu entstandene Pfarrgemeinde, die in der überwiegend evangelisch-lutherischen Gemeinde durch Zuzug von Flüchtlingen aus den Ostgebieten entstanden war, bis zur Fertigstellung des Kirchenneubaues Erscheinung des Herrn 1972 im unteren Weinberg, als Kirche.

Patrozinium[Bearbeiten]

Die Kirche war dem hl. Bonifatius geweiht, der Glaubensbote in Deutschland, Märtyrer und Gründer des Bistums Würzburg war.

Heutige Nutzung[Bearbeiten]

Nach 1972 wurde das Gebäude profaniert und dient heute als Wohnhaus. Am Gebäude ist eine Hinweistafel vorhanden mit dem Text: "1797-1938 Synagoge, 1950-1972 Katholische Kirche St. Bonifatius".

Ehemaliger Standort[Bearbeiten]

Katholische Pfarrkirche St. Bonifatius
Schindersberg 11
97234 Reichenberg

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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