Rosengasse

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Rosengasse  

Stadtbezirk: Altstadt/Peter (Stadtteil)
Postleitzahl: 97070

Pietà in der Rosengasse 14
Rosengasse 1914

Straßenverlauf[Bearbeiten]

Die Rosengasse verbindet als Einbahnstraße die Straße Am Pleidenturm mit der Sanderstraße.

Namensgeber[Bearbeiten]

Namensgebend für die Straße war der Hof zum Rosenberg, der zwischen Rosengasse und Korngasse lag. [1] Die Familie von Rosenberg war ein fränkisch-schwäbisches Adelsgeschlecht.

Den Name Rosengasse trug früher auch die heutige Straße Schmalzmarkt.

Unternehmen[Bearbeiten]

ÖPNV[Bearbeiten]

Straßenbahn.png Nächste Straßenbahnhaltestellen: Sanderring, Neubaustraße


Stolpersteine[Bearbeiten]

In der Rosengasse wurden folgende Stolpersteine verlegt:

Adresse Erinnerung an / Historische Notizen Verlegejahr
Rosengasse 1 Für Josef, Mayer Szaje und Rachel Drezie (Dora) Wohl
Josef: 1938 Flucht über Mailand nach Nizza, vermutlich interniert in Drancy, deportiert am 18. Januar 1944 nach Auschwitz, ermordet in Auschwitz.
Mayer Szaje: Juli 1939 Flucht nach Belgien, vermutlich interniert in Mechelen, wohin er deportiert wurde ist nicht bekannt, Todesdatum und Todesort sind nicht bekannt.
Rachel Drezie (Dora): Juli 1939 Flucht nach Belgien, vermutlich interniert in Mechelen,1943 deportiert nach Auschwitz, ermordet in Auschwitz.
2010
Rosengasse 4 Für Ludwig Müller / Im Januar 1931 kam er in die Heil- und Pflegeanstalt Werneck und blieb dort mit einer kurzen Unterbrechung bis zum 5.Oktober 1940. Bei der Räumung der Einrichtung wurde er in die Heil- und Pflegeanstalt Lohr überführt. Da diese völlig überfüllt war, erfolgte am 13. November 1940 ein Transport mit 101 Patienten nach Weinsberg. Darunter war auch Ludwig Müller. Von dort wurde er am 10. Dezember in die Tötungsanstalt Grafeneck verlegt und wahrscheinlich am selben Tag vergast. 2019
Rosengasse 9 Für Margareta Schmitt / Auf Beschluss des Stadtrats Würzburg vom 30. Mai 1924 Nr. 12519 wurde sie am 7. Juni 1924 mit der Diagnose: manisch-depressives Irresein (Chronische Manie), so die damalige Formulierung, in die Heil- und Pflegeanstalt Werneck gebracht. Mit zunehmendem Alter neigte sie zu Gewalttätigkeiten und gemeinen Schimpfausbrüchen. 1940, inzwischen über 80 Jahre alt, wurde ihr Allgemeinzustand als zufriedenstellend, ohne Änderung beschrieben. Am 4. Oktober 1940 wurde Margareta Schmitt wegen Räumung der Anstalt in die Tötungsanstalt Hartheim/Linz transportiert und dort vermutlich noch am selben Tag ermordet. 2016

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Angrenzende Straßen[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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