Pfarrei des Bischöflichen Klerikalseminars

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Die Pfarrei des Bischöflichen Klerikalseminars ist eine eigenständige Pfarrei eines einzigen Gebäudeblocks in der Altstadt.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Verleihung der Pfarrechte für die Bewohner des Seminars und der Alten Universität an den Regens des Priesterseminars durch Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn erfolgte am 3. Januar 1604 mit der gleichzeitigen Exemtion allern Pfarreien der Stadt. Mit Verlegung des Priesterseminars in die Gebäude des seit 1773 leerstehenden, ehemaligen Jesuitenkollegs am 9. Juni 1789 erfolgte auch Übertragung der pfarrlichen Rechte auf das nun als „Seminarium ad pastorem bonum" bezeichnete Priesterseminar sowie die Erhebung der St. Michaelskirche zur Pfarrkirche. Die Gebäude und des gesamten Vermögens des ehemaligen Jesuitenkollegs wurden durch Dekret von Fürstbischof Georg Karl von Fechenbach am 22. Februar 1802 an die Julius-Maximilians-Universität Würzburg übereignet. Eine erneute Übereignung des Priesterseminars an den Bischöflichen Stuhl Würzburg erfolgte durch eine Urkunde vom 8. Februar 1972.

Pfarrsprengel[Bearbeiten]

Die Pfarrei umschließt die Gebäude des Priesterseminars mit der Michaelskirche und die Gebäude der Alten Universität mit der ehemaligen Neubaukirche. Die Außengrenze der Pfarrei beginnt an der Ecke Schönthalstraße/Domerschulstraße und verläuft nach Osten zur Neubaustraße. Dieser folgt sie nach Westen bis zur Einmündung Schönthalstraße, um entlang dieser Straße wieder zum Ausgangspunkt zu gelangen.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Thomas Wehner (Bearb.): Realschematismus der Diözese Würzburg. Dekanat Würzburg-Stadt, 1992, S. 158 f.