Matthäus Werthmüller

Aus WürzburgWiki

Dies ist die bestätigte sowie die neueste Version dieser Seite.

Matthäus Werthmüller (* 24. Februar 1718 in Eckweisbach; † 23. Oktober 1796 in Würzburg) war katholischer Geistlicher und zeitweise Ortspfarrer in Holzkirchen.

Geistliche Laufbahn

Werthmüller studierte Philosophie in Fulda und trat am 25. Mai 1740 in das Würzburger Priesterseminar ein. Seine Tonsur [1] erhielt er am 8. Juni 1740 und seine Minores [2] am selben Tag. Zum Subdiakon wurde er am 12. Dezember 1740 und zum Diakon am 1. April 1741 geweiht.

Die Priesterweihe erhielt er am 10. März 1742. Anschließend war er bis 1754 als Kaplan in Eltmann und Pfarrverweser in Altenbanz sowie von 1755 bis 1772 als Pfarrer in Herbolzheim.

Ortspfarrer in Holzkirchen

Vom 1772 bis 1795 war er Seelsorger der Gemeinde St. Michael in Holzkirchen mit St. Maria und St. Johannes in Wüstenzell. Seinen Lebensabend verbrachte er vom 4. September 1795 bis 18. Februar 1796 im Emeritenhaus in Würzburg.

Siehe auch

Quellen und Literatur

Erläuterungen und Hinweise

  1. Die Tonsur (lat. tonsura „Scheren“, von tondere „scheren“) ist die vollständige oder teilweise Entfernung des Kopfhaares aus religiösen Gründen oder die daraus entstandene Frisur. Sie ist aus verschiedenen Religionen wie Christentum, Buddhismus oder Hinduismus bekannt. Weitere Informationen bei Wikipedia [1].
  2. Unter den niederen Weihen (lateinisch [ordines] minores) wird eine Form der Beauftragung zu Diensten in der christlichen Kirche verstanden, die im Lauf der Kirchengeschichte verschiedene Ausprägungen und theologische Gewichtungen hatte. Kleriker, die die niederen Weihen empfangen hatten, wurden auch als Minoristen bezeichnet. Weitere Informationen bei Wikipedia [2].
Cookies helfen uns bei der Bereitstellung von WürzburgWiki. Durch die Nutzung von WürzburgWiki erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies speichern.