Malerfürstentum Neu-Wredanien

Aus WürzburgWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Das Malerfürstentum Neu-Wredanien ist ein Würzburger Künstleratelier, das ursprünglich 1996 gegründet wurde. Zugehörig ist das Professorium, eine Galerie für zeitgenössische Kunst.

Namensgeber[Bearbeiten]

Namensgeber ist der ursprünglich Sitz des Ateliers in der Wredestraße im Stadtbezirk Zellerau.

Entstehung[Bearbeiten]

Das „Malerfürstentum Wredanien“ wurde von vier Künstlern in ihrem Atelier in der Wredestraße gegründet. Das ehemalige Fabrikgebäude der Schreinerei und Ladenbau-Firma Seitz stand seit deren Umzug nach Waldbüttelbrunn im Jahr 1995 leer und ging an die Stadt über, die eine Umgestaltung des Areals anstrebte. Gleichzeitig interessierte sich der Maler Akimo (Achim Schollenberger) für das Fabrikgebäude als zukünftiges Künstleratelier. Er erhielt von der Stadt einen halbjährigen Mietvertrag, da die Umgestaltungspläne noch aufgeschoben werden mussten. Da das Atelier mehr als genug Platz bot, zogen weitere Künstler mit ein: Die Bildhauerin Angelika Summa, die Malerin Brigitte Hausner und der Fotograf Wolf-Dietrich Weißbach. Der Mietvertrag wurde über mehrere Jahre immer wieder verlängert und im Sommer fand jeweils ein großes Atelierfest statt. Im Rahmen des 2-jährigen Jubiläums wurde offiziell der unabhänige Staat „Malerfürstentum Wredanien“ aus der Taufe gehoben. Symbolisch wurde die Fahne mit der Abbildung des imaginären Staatsgründers „Immenlitz I.“ gehisst.

Im Jahr 2005 zog die Künstlergemeinschaft in die Innere Aumühlstraße um und nennt sich seit dem „Neu-Wredanien“. In den neuen Atelierräumen eröffneten sie mit weiteren Künstlern die Galerie „Professorium“.

Ständige Künstler der Galerie[Bearbeiten]

Ständig in der Galerie vertreten sind folgende Künstler, welche auch die Gründungsmitglieder des „Malerfürstums Wredanien“ waren [1]:

Adresse/Kontakt[Bearbeiten]

Galerie „Professorium“ im Malerfürstentum Neu-Wredanien
Innere Aumühlstraße 15 - 17
97076 Würzburg
Telefon: 0931 - 41 39 37
E-Mail: gallery@wredanien.de

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Das kleine Malerfürstentum hinterm Lattenzaun. In Würzburger Stadtbuch 1999, S. 211ff (Entstehung des Malerfürstentums)

Weblinks[Bearbeiten]