Lukas Johann Vornberger
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Lukas Johann Vornberger (* 11. Oktober 1727 in Thüngersheim; 23. November 1779 ebenda) war katholischer Geistlicher und zeitweise Ortspfarrer in Estenfeld und Holzkirchen.
Geistliche Laufbahn
Ab 1742 studierte Vornberger katholische Theologie an der Universität Würzburg. Am 9. März 1748 erhielt er seine Minores. [1] Von 1751 bis 1753 hatte er ein Benefizium in Eibelstadt.
Ortspfarrer in Estenfeld
Vom 18. September 1753 bis 1758 war er Seelsorger in der Gemeinde St. Mauritius in Estenfeld.
Ortspfarrer in Holzkirchen
Vom 19. Mai 1758 bis zum 4. Juni 1767 betreute er als Pfarrer die Gemeinde St. Michael in Holzkirchen mit St. Maria und St. Johannes in Wüstenzell. Bis zu seinem Tod war er Kommorant [2] in Thüngersheim.
Siehe auch
- Personen, die in Thüngersheim geboren sind
- St. Mauritius (alt) (Estenfeld)
- St. Michael (Holzkirchen)
- St. Maria und St. Johannes der Täufer (Wüstenzell)
- Seelsorger Holzkirchen
Quellen und Literatur
- August Amrhein: Das Landkapitel Lengfurt, Franconia Sacra. Geschichte und Beschreibung des Bisthums Würzburg. Würzburg 1896, S. 211 (Online-Fassung)
- Die Fundstellen zu den biografischen Angaben entstammen der Klerikerdatenbank des Diözesanarchivs Würzburg.
Erläuterungen und Hinweise
- ↑ Unter den niederen Weihen (lateinisch [ordines] minores) wird eine Form der Beauftragung zu Diensten in der christlichen Kirche verstanden, die im Lauf der Kirchengeschichte verschiedene Ausprägungen und theologische Gewichtungen hatte. Kleriker, die die niederen Weihen empfangen hatten, wurden auch als Minoristen bezeichnet. Weitere Informationen bei Wikipedia [1].
- ↑ Ein Kommorant (von lateinisch commorantis = Einwohner/Ansässiger) ist in der katholischen Kirche ein Geistlicher, der an einem bestimmten Ort wohnt, dort aber keine aktive seelsorgerische Funktion oder ein Amt in der Pfarrei ausübt. Es handelt sich meist um Priester im Ruhestand oder solche, die aufgrund anderer Aufgaben ihren Wohnsitz in einem Pfarrhaus oder Kloster haben, ohne die Pfarrseelsorge zu leiten.
