Konrad III.

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König Konrad III. (Miniatur aus dem 13. Jahrhundert)

Konrad III. (* um 1093; † 15. Februar 1152 in Bamberg) aus dem Adelsgeschlecht der Staufer war 1116 bis 1120 Herzog in Franken, zwischen 1127 und 1135 Gegenkönig von Lothar III. und 1138 bis 1152 König im römisch-deutschen Reich.

Familiäre Zusammenhänge

Durch die Heirat des Herzogs Friedrich I. mit Agnes, der Tochter des salischen Kaisers, kam königliches Blut in die Familie. Ihr Sohn Konrad eroberte immer mehr salische Ämter. Die Ländereien der beiden Adelsgeschlechter verschmolzen Schritt für Schritt miteinander und so konnte sich die Machtbasis der Staufer immer weiter ausdehnen.

Leben und Wirken

Nach Auseinandersetzungen mit Heinrich V. strafte dieser den Würzburger Bischof Erlung, indem er diesem 1116 die herzogliche Gewalt entzog und seinen Neffen Konrad zum Herzog von Ostfranken ernannte. Als der letzte Salierkaiser starb, wurde zuerst Lothar von Süpplinburg zum König gewählt. Aber Konrad strebte mit allen Mitteln nach der Königswürde. Durch einen Staatsstreich kam er schließlich ans Ziel. Durch eine kleine Gruppe von Fürsten ließ sich Konrad zum Gegenkönig wählen. Sein Verbündeter, Bischof Albero von Trier versuchte die anderen Reichsfürsten von dieser Wahl zu überzeugen. Er schrieb viele Briefe, und schließlich verließen riesige Wagenladungen Moselweins Trier. Die Weinfässer gelangten zu zahlreichen Fürsten des Landes. Unter den deutschen Fürsten regten sich seit dieser "Überzeugungsarbeit" keine Widerstände mehr gegen Konrad III.

König und Kaiser

Vierzehn Jahre lang regierte er als deutscher König. Am 15. April 1145 verbringt er das Osterfest in Würzburg[1] Da seine Söhne noch zu jung waren, um in seine Fußstapfen zu treten, sah Konrad III. in seinem Neffen Friedrich Barbarossa den geeigneten Thronkandidaten. Das Gemeinwohl und die Stabilität des Reiches waren Konrad letztendlich wichtiger als die direkte Erbfolge seiner Söhne.

Reichstag in Würzburg

Zwischen 1149 und 1151 berief Konrad dreimal einen Reichstag zu Würzburg ein.

Siehe auch

Einzelnachweise

Weblinks