Jette Eppstein

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Jette Eppstein (* 19. Juni 1865 in Greußenheim; † 28. Januar 1943 in Theresienstadt) betrieb mit ihrem Mann eine Kolonialwarenhandlung in Greußenheim.

Familiäre Zusammenhänge[Bearbeiten]

Henriette wurde als Tochter von Mendel Emanuel Hirnheimer und Babette, geb. Goldschmidt, geboren. 1891 heiratete sie den Kolonialwarenhändler Nathan Eppstein.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

1927/1928 zog das Ehepaar nach Heidingsfeld, wo Nathan Friedhofspfleger bei der Israelitischen Kultusgemeinde wurde und nebenbei bis 1938 einen Hausierhandel mit Wäsche und Textilien betrieb. Über den Wohnort von Jette zwischen 1939 und 1942 fehlen direkte Angaben, es ist jedoch anzunehmen, dass sie, wie ihr Mann ebenfalls im Alters- und Pfründnerheim in der Dürerstraße 20 wohnte, aber nicht unter ihrem eigenen Namen registriert wurde.

Deportation[Bearbeiten]

Kurz nach dem Tode ihres Mannes wurde Jette am 23. September 1942 von Würzburg aus über Nürnberg, Regensburg ins Ghetto Theresienstadt (Deport. Nr. 199) deportiert. Dort wurde sie 1943 ermordet, wie eine Meldung des Standesamtes Arolsen aus dem Jahr 1955 belegt.

Stolperstein[Bearbeiten]

Zu ihrem Gedenken wurde 2007 vor ihrem ehemaligen Anwesen in der Heidingsfelder Zindelgasse 14 ein Stolperstein verlegt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Reiner Strätz, Biographisches Handbuch Würzburger Juden 1900-1945, Würzburg 1989, T. 1, S. 134

Weblinks[Bearbeiten]