Hauskapelle des Domkapitels

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Hauskapelle des Domkapitels

Die Hauskapelle des Domkapitels diente bis 2016 der inneren Einkehr und Kontemplation der Mitglieder des Domkapitels.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Kapelle wurde 1963 durch Weihbischof Alfons Kempf konsekriert und befindet sich hinter der Mauer des Anwesens Kardinal-Döpfner-Platz 8. Die Grundfläche beträgt etwa 115 m². Baulastträger ist der Bischöfliche Stuhl. Im Jahr 2016 erfuhr die Kapelle nicht nur eine von Domkapitular Jürgen Lenssen entworfene Neugestaltung, sondern auch eine neue Bestimmung: Zum einen erinnert eine Seitenkapelle mit einer Reliquie des Apostels Andreas an einen der Patrone des Domkapitels und zum anderen dient sie dem Gedächtnis des seligen Georg Häfner.

Ehemalige Ausstattung[Bearbeiten]

Der Hauptaltar aus Stein mit Tabernakel stammte vom Würzburger Bildhauer Otto Sonnleitner. Das Kruzifix, das auch heute noch die Kapelle schmückt, ist ein Bronzeabguss. Der linke Seitenaltar aus Stein zeigte eine Figur des hl. Andreas, der rechte steinerne Seitenaltar eine Figur der Muttergottes. Die beiden Steinreliefs sowie die 14 Kreuzwegstationen in Form einer Bildleiste blieben in der neuen Kapelle erhalten. Die Kapellenfenster wurden nach einem Entwurf von Friedrich May gestaltet.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Thomas Wehner (Bearb.), Realschematismus der Diözese Würzburg, Dekanat Würzburg-Stadt, 1992, S. 28

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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