Hauskapelle Ferdinandeum (Würzburg)

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Hauskapelle Ferdinandeum (Ostseite

Die Hauskapelle (Ferdinandeum) ist der katholische Andachts- und Gebetsraum des Ferdinandeums unter der Trägerschaft des Bischöflichen Stuhls.

Geschichte

Bereits mit Erbauung des Ferdinandeums vor dem Zweiter Weltkrieg war eine Hauskapelle vorhanden. Diese nutzte die damals neue gegründete Pfarrei Unsere Liebe Frau bis zur Fertigstellung des eigenen Kirchengebäudes am Frauenlandplatz zwischen 1928 und 1936. Heute wird die Kapelle auch zu Gottesdiensten der Syrisch-Orthodoxen Kirchengemeinde Würzburg genutzt.

Lage

Zurückgesetzt in der Zürnstraße gelegen zwischen Turnhalle und PKW-Parkplatz.

Baubeschreibung

Die heutige Hauskapelle ist ein separater Bau mit viereckigem Erdgeschoss, der Bibliothekssaal und Sakristei beherbergt und zylinderförmiger Kapelle im Obergeschoss. Der Entwurf stammt vom bischöflichen Bauamt aus dem Jahr 1965 und wurde nach Vollendung am 19. Januar 1966 von Bischof Josef Stangl eingeweiht.

Innenraum

Die Altarinsel ist zentral im Raum angeordnet, die Sitzreihen gruppieren sich kreisförmig darum. Altar, Tabernakelstele, Ambo und Priestersitz wurden aus Marmor gefertigt, Tabernakel und Vortragskreuz sind vergoldet und wurden nach Entwürfen von Ludwig Heilos in der Werkstatt von Theo Sebald und Rudolf Engert gefertigt. Eine geschnitzte Muttergottes mit Kind und ein gestaltetes Kirchenfenster von Wolfgang Mahlke und Ursula Sonna, das Glaubensgeheimnis der Auferstehung Christi darstellend, ergänzen die schlichte Einrichtung.

Siehe auch

Quellen

Thomas Wehner (Bearb.), Realschematismus der Diözese Würzburg, Dekanat Würzburg-Stadt, 1992, S. 153-154

Kartenausschnitt

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