Syrisch-orthodoxe Gemeinde

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Die Syrisch-orthodoxe Gemeinde bietet Gemeindeleben und Gottesdienste in Ochsenfurt und Würzburg.

Geschichte

Die syrisch-orthodoxe Kirche, auch antiochische Kirche genannt, gründet sich auf eine der ersten urchristlichen Gemeinden, die von Antiochia, initiiert von Petrus, der hier nach der Überlieferung im Jahr 42 seinen Sitz, den „Stuhl Petri“, genommen hat. Antiochia ist auch als der Ort bekannt, an dem der bekehrte Paulus sich zunächst aufgehalten hat. In Apostelgeschichte 11, 26 wird berichtet, dass „die Jünger Jesu zum ersten Mal in Antiochien Christen genannt wurden“. Von diesem Ort aus breitete sich das junge Christentum im Raum Vorderasien aus. Die syrisch-orthodoxe Kirche in Deutschland verfügt lediglich über 26 Pfarreien, die in einer einzigen Diözese zusammengefaßt sind. Das Patriarchal-Vikariat Deutschland befindet sich im ehemaligen Dominikanerkloster Warburg/Westfalen. Oberhaupt ist Philoxenos Matthias Nayis.

Kirchenräume

Träger der Kirche St. Melke in Ochsenfurt ist der Kirchenrat und der Syrisch-Orthodoxe Gemeinde- und Kulturverein Ochsenfurt e.V. In Würzburg werden Gottesdienste in der Hauskapelle (Ferdinandeum) oder im St. Paulus-Haus angeboten.

Siehe auch

Weblinks