Georg Schneider

Aus WürzburgWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Georg Schneider

Georg Schneider (* 11. November 1882 in Würzburg; † 4. November 1965 ebenda) war Bildhauer und Denkmalpfleger.

Familiäre Zusammenhänge

Georg Schneider ist Vater des Bildhauers Karl Schneider.

Leben und Wirken

Nach der Lehrzeit als Steinbildhauer führten ihn die Wanderjahre durch Süd- und Südwestdeutschland in die Zentren der Barockkunst; er wurde dann Schüler der Münchner Akademie unter Professor Syrius Eberle. [1]

Schon vor dem Ersten Weltkrieg machte er sich in seiner Vaterstadt selbständig und war an der umfangreichen Erneuerung der Figuren auf der Alten Mainbrücke beteiligt. Später folgten die zahlreichen Kopien der Werke von Johann Peter Alexander Wagner und Ferdinand Tietz im Hofgarten der Residenz und im Hofgarten des Schlosses Veitshöchheim. Das Grottenhaus mit Belvedere verdankte ihm seine Wiederauferstehung in den 1930er Jahren. Eines seiner Hauptwerke war die Restaurierung des Falkenhauses.

Nach dem Zweiten Weltkrieg legte Schneider sein Hauptaugenmerk auf die Restaurierung von Madonnen mit Kriegsschäden. Auch die Frankonia auf der Alten Mainbrücke wurde von ihm mit einem neuen Gesicht instandgesetzt. Riemenschneiders Heidingsfelder Beweinung wurde in Schneiders Werkstatt bald nach dem Kriege aus Hunderten kleiner Bruchstücke wiederhergestellt.

Werke in Würzburg (Auswahl)

Siehe auch

Quellen und Literatur

Hinweise und Erläuterungen

  1. Syrius Eberle (* 9. Dezember 1844 in Pfronten, Allgäu; † 12. April 1903 in Bozen, Südtirol) war ein deutscher Bildhauer und Maler. Weitere Informationen bei Wikipedia [1].