Gebrochene Schwingen

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Das Freilichttheaterstück Gebrochene Schwingen war ein historisches Schauspiel, in dem es um die Geschichte der Burg Falkenberg und die Ermordung des Würzburger Bischofs Konrad von Querfurt ging.

Freilichttheater[Bearbeiten]

Die Aufführung fand von 1995 bis 2005 im Innenhof des Erlabrunner Meisnerhof statt und wurde im Rahmen der 800-Jahr-Feier von Erlabrunn im Jahr 2009 noch einmal neu inszeniert. Die fünf Aufführungen im Sommer 2009 waren mit jeweils 350 Besuchern allesamt ausverkauft. Bei dem zweieinhalbstündigen Stück traten mehr als 100 Laienschauspieler auf. Organisiert wurde das Schauspiel durch die Kulturbühne des Männergesangverein 1906 Erlabrunn e.V..

Inhalt[Bearbeiten]

Das Theaterspiel geht auf die mutmaßlichen Gründe für den Mord am Würzburger Bischof Konrad von Querfurt durch Bodo von Ravensburg und Heinrich Hund von Falkenberg ein. Eine private Fehde gegen den Bischof oder die politischen Wirren in den deutschen Ländern durch den Thronstreit zwischen Staufern und Welfen. Warum kommt es zum Bischofsmord? Private und politische Verstrickungen spielen dabei eine wichtige Rolle. Die Verurteilung der Mörder durch Papst Innozenz III. in Rom und die Zerstörung der Burg Falkenberg sowie die Vertreibung von Heinrich Hunds Angehörigen sind die Folge.

Geschichte[Bearbeiten]

Vorausgegangen war die Entdeckung von Ruinenresten der mittelalterlichen Falkenburg auf dem Erlabrunner Volkenberg durch den Historiker Dr. Peter Rückert in den 1990er Jahren und die weiteren geschichtlichen Nachforschungen durch Herrn Raimund Fischer von der Flurbereinigungsdirektion Würzburg, im Rahmen der Dorferneuerung von Erlabrunn.

Drehbuchautorin[Bearbeiten]

Autorin des Theaterstückes ist Reineldis Roth, die das Skript im Dezember 1993 den Organisatoren übergab.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]