Franz Amberger

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Franz Amberger (* 19. November 1935 in Würzburg; † 6. August 2020 ebenda) war ein engagierter Hotelier und Sportler.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Nach seinem Schulabschluss studierte Amberger zunächst Brauer und Mälzer in Weihenstephan und arbeitete dort danach fünf Jahre als Brauereiingenieur. Aus der Ehe mit seiner Frau Ellen waren vier Kinder hervorgegangen.

Hotelier in Würzburg[Bearbeiten]

1965 war er in den elterlichen Hotelbetrieb in der Ludwigstraße eingestiegen und hatte nach dem Tod seines Vaters im Jahre 1970 die Leitung des Hotels übernommen, das er zu einem Haus der gehobenen Klasse machte und auf 70 Zimmer erweiterte. Seit 2013 wird das Hotel von seiner Tochter Claudia Amberger-Berkmann geleitet.

Von 1978 bis 1992 war Amberger stellvertretender Kreisvorsitzender des Hotel- und Gaststättenverbandes und über Jahre auch aktives Mitglied in der Industrie- und Handelskammer.

Sportler[Bearbeiten]

Mit dem Sport war Franz Amberger sein Leben lang verbunden. Mit 14 Jahren kam er zur Leichtathletikabteilung der Turngemeinde Würzburg von 1848 e.V. (TGW), trat im Drei- und Fünfkampf an und lief Kurzstrecken. Bei den Bayerischen Meisterschaften der A-Jugend holte er im Fünfkampf einmal den dritten Platz, später in Marktredwitz, wo er drei Jahre zur Berufsausbildung war, den zweiten Platz.

Im Alter von 30 Jahren kam Amberger zurück nach Würzburg und zur TGW. Hier war er besonders im Kugelstoßen und Diskuswerfen erfolgreich. 1978 gründete er die Tennisabteilung der TGW mit und verwirklichte den Bau einer Tennisanlage.

Ehrenamtliches Engagement[Bearbeiten]

Schon in jungen Jahren hatte sich Amberger in der TGW auch ehrenamtlich engagiert, zuerst als Abteilungsleiter der Leichtathletik, ab 1969 als stellvertretender Vereinsvorsitzender und von 1973 bis 1995 als erster Vorsitzender der TGW.

Da der Verein damals hoch verschuldet war, übernahm Amberger die erforderlichen Bürgschaften und führte die TGW schließlich aus den beengten Verhältnissen der Schießhausstraße in die Feggrube im Stadtbezirk Sanderau, wo neue Sporthallen und Freizeitanlagen entstanden. Die TGW bedankte sich für seinen großen Einsatz mit der Ernennung zum Ehrenvorsitzenden.

Franz Amberger war von 1975 bis 2003 Kreisvorsitzender Würzburg-Stadt des Bayerischen Landes-Sportverbandes und Mitglied im Sportbeirat der Stadt Würzburg. 32 Jahre lang war Amberger Mitglied der CSU.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]