Ferdinand Knab

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Ferdinand Knab

Ferdinand Knab (* 12. Juni 1834 in Würzburg; † 3. November 1902 in München) war Landschafts- und Gebäudemaler.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Knab begann seine Ausbildung als Architekt bei Heideloff in Nürnberg und ging dann 1859 nach München an die Münchner Akademie, um sich als Schüler von Piloty der Architekturmalerei zu widmen. Nach einem Italienaufenthalt 1868 malte er nach seiner Rückkehr bevorzugt italienische Motive, insbesondere romantisch-theatralische Architekturszenerien.

Königlich-bayerischer Hofmaler[Bearbeiten]

Zwischenzeitlich war er mehrfach für König Ludwig II. von Bayern als Hofmaler in der Münchner Residenz und im Schloss Linderhof tätig.

Mitgliedschaften[Bearbeiten]

Knab war Mitglied im Würzburger Künstlerverein, zu dessen Mitgliedern u.a. Heinz Schiestl, Heinrich Stein und Carl Diem zählten.

Genre[Bearbeiten]

Knab wurde vor allem durch italienische Landschaftsmalerei bekannt.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Romanische Architektur (verlassener Klosterkirchhof, 1862)
  • Schloßruine aus der Renaissancezeit (1866)
  • Im Park (1868)
  • Klosterhof mit Brunnen (1868)
  • Römische Landschaft (1872)
  • Italienischer Schloßgarten (1873)
  • Römische Thermen und Ruine in der Campagna

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Heinrich Ragaller: Zur Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts in Würzburg, in: 15 Jahrhunderte Würzburg, hrsg. v. Heinz Otremba, Echter Verlag, Würzburg 1979, S. 353-373, S. 360

Weblinks[Bearbeiten]

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